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Eure Eigenpressungen :: QUASIMODO

QUASIMODO

ONE SHOT (51:44 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Die Berliner QUASIMODO existieren bereits seit 1984 und wurden metallisch von Bands wie Motörhead und Accept sozialisiert, was man „One Shot“ deutlich anhört. Zwischenzeitlich war man vom Weg der Tugend abgekommen und experimentierte mit anderen Stilrichtungen, was schlussendlich zu vielen Besetzungswechseln und dem zwischenzeitlichen Split führte. Nach der Reunion 2013 im Original-Line-Up verdingte man sich zunächst als Coverband, bis Neudrummer Rene Jauernik (ex-Flaming Anger, ex-My Insanity) den alten Herren nochmals einen gehörigen Arschtritt verpasste. Man schrieb wieder eigenes Material und nahm „One Shot“ mit niemand Geringerem als Harris Johns im Music Lab Berlin auf. Soundtechnisch gibt also schon mal gar nix zu meckern. Musikalisch auch nicht, wenn man keine weltbewegenden Innovationen erwartet. Der Opener ‚Fight‘ weist die Richtung: das Quartett spielt lupenreinen, teutonischen Metal mit einem Schuss Rock´n‘Roll aus der guten alten AC/DC-Schule (‚Kiss Me For The Last Time‘). Bis auf drei Ausnahmen bewegen sich alle vierzehn Tracks zwischen drei und vier Minuten. Ein genauerer Blick auf die drei Ausreißer lohnt sich: ‚Loser‘ und ‚Be Strong‘ sind zwei knackige Gassenhauer mit starken Hooklines, die live sicher mächtig vom Leder reißen. Das letzte Stück ‚Sakada Avenue‘ fällt mit seinen sechs Minuten Spielzeit richtig aus dem Rahmen und ist kompositorisch sicherlich der anspruchsvollste Song des Albums, auch wenn der Beginn sehr durch ‚One‘ von Metallica inspiriert zu sein scheint. Es wäre interessant von QUASIMODO in Zukunft mehr in dieser Richtung zu hören. Im Gegensatz dazu bedient man sich bei ‘Ram`Ram It Down’ so offensichtlich bei Judas Priest, dass es sich nur um eine Hommage oder einen sehr dreisten Rip-Off handeln kann. Weitere Anspieltipps sind ‚Pray In The Dark‘ und ‚I Am The One‘. “One Shot” ist direkt bei der Band zu beziehen: http://www.quasimodoberlin.de
7/10 - AF.


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