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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: SIX FEET UNDE ....

SIX FEET UNDER

COMMANDMENT (34:30 min.)

METAL BLADE / SPV
Six Feet Under befinden sich offensichtlich immer noch nicht „six feet under“, denn sonst hätten sie kaum ein neues Album veröffentlichen können. Der Herr oder die Frau auf dem Cover hingegen macht durchaus den Eindruck, frisch dem Grabe entsprungen zu sein. Vielleicht traf diese Person zu Lebzeiten auf jemanden, der das Gebot „Thou Shall Kill“ – der Titel des zweiten Liedes auf „Commandment“ – allzu ernst nahm. Wenngleich „Commandment“ (leider) nicht den unglaublichen Groove der frühen Scheiben – und hier möchte ich in erster Linie die Scheiben „Haunted“ und „Warpath“ hervorheben – liefert, ist das neue Werk von Barnes & Co. bei Weitem nicht so durchwachsen wie einige andere Six Feet Under Alben. Das Gesamtbild lässt sich durchaus als homogen beschreiben. Bis auf den eher schwachen Einsteiger „Doomsday“ wird auf „Commandment“ nicht lange gefackelt. Auch ich bin noch keinem leibhaftigen Zombie begegnet, aber meine Vorstellungskraft reicht aus, um mir suggerieren zu können, dass das, was Chris Barnes mit seinen Stimmbändern fabriziert, dem Gebrüll eines gar nicht gut gelaunten Untoten ähneln mag. Genau so soll es sein! Das auf vorhergegangenen Alben zu findende eingestreute Gekreische bleibt vollkommen aus. Die Gitarren schruppen ordentlich schmutzig und die Drums untermalen das Ganze in gewohnter Manier, sodass das Gegrunze von Barnes stets im Vordergrund steht. Ab „Thou Shall Kill“ wird so gewaltig im Eingeweide gerührt, ohne dabei die Kontrolle über die verschiedenen Organe zu verlieren, dass man spätestens beim dritten Hördurchgang kaum noch anders kann, als die Rübe rhythmisch zu bewegen, ohne dabei befürchten zu müssen, dass sie dabei abfällt. „The Edge Of The Hatchet“ und „Resurrection Of The Rotten“ warten mit gesteigertem Tempo auf, während „The Evil Eye” wieder verstärkt zum Birnewackeln einlädt. Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber „Commandment“ schließt doch tatsächlich mit einem Lied – „Ghosts Of The Undead – welches an die oben erwähnten alten Scheiben anknüpft. Da kann ich nur hoffen, dass das nächste Album genau hier ansetzt. Natürlich nur, wenn Barnes bis dahin immer noch nicht „six feet under“ ist.
7.5/10 - MO


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