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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HOLY MARTYR

HOLY MARTYR

STILL AT WAR (50:06 min.)

DRAGONHEART / SPV
2002 wirbelten die Italiener mit ihrem Debüt-Demo “Hatred and Warlust” ersten Staub im Untergrund auf. Seit dieser Zeit versuchte ich mit der Band in Kontakt zu treten und eines der Demos zur Rezension zu erhalten. Leider half es mir auch nichts, die Bemühungen mit den weiteren Demos („Hail To Hellas“, 2003 sowie „Vis et Honor“, 2005), die noch dazu im True Metal-Underground abgefeiert wurden, zu intensivieren. Die Band reagierte auf keinerlei Anschreiben. Reagiert hat sie allerdings auf das Interesse der italienischen Company Dragonheart, was dazu führt, dass ich nun doch noch ein Audiorecording der Jungs zur Besprechung vorliegen habe. Aber wie das so ist nach gut vier Jahren Wartezeit, „Still At War“ kann die (überhöhten) Erwartungen aufgrund der Vorfreude nicht voll erfüllen. Zwar haben die fünf Krieger eine feine Epic Metal-Scheibe, die sich thematisch sowohl mit den Römern (beispielsweise der Opener „Legion´s Oath“) als auch den Hellenen („Ares Guide My Spear“) befasst, aufgenommen, aber die Klasse der Vorbilder wie Omen, Manilla Road und Cirith Ungol sowie der alten europäischen Heroen (von denen ausdrücklich Iron Maiden genannt werden) wird zu keiner Zeit erreicht. Der – logischerweise – in Latein vorgetragene Eid auf das römische Reich zu Beginn von „Legion´s Oath“ stimmt prächtig auf die folgenden, zumeist im Midtempo gehaltenen Songs ein. „Vis et Honor“, vielen Undergroundlern sicherlich vom gleichnamigen Demo bekannt, lässt den geneigten Hörer inmitten dieser Hymne stolz sein Kurzschwert recken, bevor mit dem genialen Epic-Stück „Ares Guide My Spear“ mein persönliches Highlight folgt. Mit „Warmonger“ zeigt die Instrumentalfraktion um Bandgründer Ivano Spiga, dass man auch schneller kann und kratzt, gerade zu Anfang des Tracks, hart an der Grenze zum Thrash, um die solide Gitarrenarbeit in „Hatred Is My Strength“ zu neuen Höhen zu treiben. Mit dem flotten „From The North Comes The War“ nähern wir uns einem weiteren Highlight, während das überlange „Hadding Garmsson“ auch doomige Anleihen enthält und mit Chören und Akustik-Klampfen experimentiert und das abschließende, sehr gelungene, „Ave Atque Vale“ noch einmal Gas gibt. Insgesamt ein schönes, allerdings nicht überragendes Album, welches durchaus einige Hooks und Melodiebögen mehr hätte vertragen können. Zumal auch die Produktion fetter sein könnte. Die portugiesische Konkurrenz von Ironsword (leider nicht mehr existent) hatte vor einiger Zeit vorgemacht, was „packend“ heißt (vgl. Reviews in der Import-Section). Trotz alledem: „Still At War“ ist ein mehr als solides Epic Metal-Album und auf jeden Fall einen Tipp wert. http://www.holy-martyr.com
7,5/10 - SBr


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