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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INHUMATE

INHUMATE

FRANKREICH-IMPORT

FSK / 75:02 Min. / / /

EUR
Bereits 1990 in Straßburg unter dem Namen Inhumate gegründete zockte der Vierer ganz zu Anfang noch schlichten Death Metal, aber mit den ersten Besetzungswechsel fand man dann relativ schnell zum Grindcore. Im Laufe der Jahre wurden einige Eigenproduktionen veröffentlicht und zum 15jährigen schenkte der Vierer sich selbst – und den Fans – diese DVD, die nicht umsonst den Untertitel „15 Years Of Soul Grinding 1990-2005“ trägt. Aufgenommen und gefilmt im heimischen Club La Laiterie im Oktober 2005 enthält die DVD 23 Stücke (48:16 min) sowie 5 ältere Aufnahme aus den Jahren 1993 bis 2003, welche noch einmal 26:46 Minuten umfassen. Fragt man sich bei der Betrachtung des Covers noch, warum Sänger Christophe - mit Wahnsinn im Blick – eine blutige Stirn hat, so wird diese Frage gleich zu Beginn geklärt. Denn Christophe schlägt sich des Öfteren mit voller Wucht das Mikro gegen die Stirn und hat – wie die Gesten der Fans vermuten lassen – dies im Laufe der Jahre zu einer Art Symbolismus für die Band gemacht. Der Club La Laiterie scheint an diesem Abend – außer Inhumate spielen noch Mumakil, Ingrowing sowie Deranged – ausverkauft gewesen zu sein und die Stimmung ist bereits zu Anfang des Gigs sehr ausgelassen. Moshpits entstehen nicht nur vor sondern im zunehmenden Maße auch auf der Bühne. Ist die Kameraführung zu Beginn noch sehr auf den Joachim Krol-look-alike-Drummer-Yannick sowie den Sänger und die beiden Saiten-Instrumentalisten eingestellt, verliert man im weiteren Verlauf aufgrund der vollen Bühne Gitarrist David und Basser Fred aus den Augen. Lediglich Christophe sticht immer wieder aus der Meute heraus und bildet als schwerst Tätowierter auch einen optischen Gegenpunkt zu Yannick. Musikalisch bietet der Vierer typischen Grindcore mit den unsäglichen Standard-Rülps und Grunz-Vocals, was das Ganze auf Dauer etwas eintönig macht. „Screams“ ist sicherlich eine total kranke Performance von Christophe, mit „For Lust“ gibt´s mal was Grooviges zwischendurch und besonders schön ist auch die Sabber-Einlage in „Sickness Is The Law“. Herausragend die recht coole Nummer „A Trip“ und zu „Mother Fuck Her“ wird dann (fast) das gesamte Publikum auf die Bühne gebeten. Abschluss des offiziellen Teils ist die infantile Nummer „Grind To The Core“, bevor die fünf alten Mitschnitte den Bonusteil einleiten, der aber aufgrund dürftiger Sound- und sonstiger Verhältnisse überflüssig ist. 48 Minuten Grindcore reichen auch so. Was die Kameraführung (einige unscharfe Aufnahmen in der Totalen) oder die generellen Lichtverhältnisse angeht, so ist „At War With…“ sicherlich nicht das Ultimative, aber schließlich reden wir hier von einer Eigenproduktion. Also…alle Achtung! Musikalisch sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber Genrefans wird sicherlich der Enthusiasmus und die energiegeladene Performance dicht an der Basis (auch die Fans in den ersten Reihen dürfen mal ins Mikro grölen) Freude bereiten. http://www.inhumate.com


Stephan Becker


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