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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ION

ION

MADRE, PROTÉGENOS (39:24 min.)

EQUILIBRIUM / DARK VINYL
Duncan Patterson … da war doch was? Genau, Anathema und dann Antimatter und wer den musikalischen Werdegang Pattersons verfolgt hat, den wird es kaum verwundern, dass er sich mit seinem neuen Projekt Ion nun ausschliesslich weltmusikalischen Tönen hingibt, die dezente Spuren keltischer Musik aufweisen, den kulturellen Raum des Mittelmeeres streifen, was sich alleine durch die Vielzahl an Gastmusikern aus diesem Raum ablesen lässt, und dabei in der überwiegenden Mehrzahl sehr ruhig und sehr gehalten daher kommen. Den neun Stücken des Albums ist zudem eine sehr melancholische und wehmütige Grundhaltung gemein, die ein wenig auf den Einfluss des Fado, also portugiesischer Folklore, zurückzuführen ist. Dass Patterson ein wirklich begnadeter Songschreiber ist, der sich mit einfachsten musikalischen Mitteln auszudrücken weiss, macht auch „Madre, Protegénos“ wieder einmal deutlich, denn in der Konzentration auf die wesentlichen Elemente eines Songs zieht dieses Albums mit seiner sparsamen aber doch sehr akzentuierten Instrumentierung seine ganze Kraft und Faszination. Als Anspieltipp sei hier das verträumte „Believe“ genannt, ein wundervoll getragenes Stück mit sparsamen weiblichen Vocals voller emotioneller Hingabe. Wer Musik nicht nur als Massenware konsumiert, sondern auch nachzuempfinden versucht, der kommt an diesem Album nicht vorbei.
9/10 - MK


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