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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMAGES OF EDE ....

IMAGES OF EDEN

SUNLIGHT OF THE SPIRIT (55:04 min.)

IOE PRODUCTIONS / NIGHTMARE
Flattert heutzutage eine CD aus dem Prog-Bereich auf den Tisch, müssen im Promoschreiben anscheinend Vergleiche zu Queensryche, Dream Theater, Fates Warning und natürlich Rush gezogen werden. Klar, einerseits dient es der klaren Einordnung der Musik, andererseits hat man aber auch das Gefühl, dass die Band auf einer Stufe mit den Heroen des Genres steht. So auch beim zweiten Werk der Amis, die nach ihrem Independent Debüt „Chapter I“ im Jahre 2001 nun den Nachfolger „Sunlight Of The Spirit“ am Start haben.
Ganz nüchtern betrachtet war ich schon etwas erstaunt und fasziniert, wie das Trio einen so kompletten Sound auf die Reihe bekommt. So muss man Live auf Session Musiker zurückgreifen, denn Gordon Tittsworth (Vocals, Bass, Gitarre, Keyboards), Dennis Mullin (Gitarre, Keyboards) und Matt Kaiser (Drums) werden sich auf der Bühne nicht teilen können, um diesen Sound zu bewerkstelligen. Insoweit auch ein Beleg dafür, dass die Musiker hinsichtlich ihrer instrumentalen Fähigkeiten ziemlich komplett sind, denn Arrangements, Konzept und musikalische Darbietung stimmen einfach, hier wirkt alles rund. Man hat sich sowohl Rock als auch Metal auf die Fahnen geschrieben, so dass man sich auf heftige Gitarrenparts (’Kaleidoscope’ oder ’Aladdin’) ebenso freuen darf wie auf die sich langsam steigernde Rocknummer ’A Midsummer Night’s Dream’. Wer es eher ruhiger mag, wird mit ’To Live Another Day’ bedient. Dabei werden schöne Melodienbögen ebenso eingeflochten wie stimmige Keyboardparts, ohne dass man auch nur einen Augenblick das Gefühl erhält, dass die Stücke überfrachtet oder gar verfrickelt wirken. Mit ’Sunlight Of The Spirit’, was in drei Parts unterteilt ist und sich auf vierzehn Minuten ausdehnt, spielt man die instrumentalen Möglichkeiten aus und hat die unterschiedlichen Arrangements sehr gut miteinander verknüpft. Zum Abschluss gibt es mit ’Midnight’s Tide’ noch mal einen Sprung über die zehn Minuten Marke und einen genüsslichen Ausklang in Form von Meeresrauschen.
Das Album gewinnt einen zusätzlichen Genuss dadurch, dass die Instrumente sehr transparent herauszuhören sind und Gordon als Sänger mitreißt und begeistert. Zusammengefasst darf man bei Images Of Eden getrost die oben angesprochenen einordnenden Vergleiche verwenden, denn das Album ist stark und dem Genre würdig, ohne dass es nach den genannten Bands klingt. „Sunlight Of The Spirit“ lebt von der Eigenständigkeit der Band und der Klasse der Musiker. Jahresend-Tipp!
9/10 - RB


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