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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INTO ETERNITY

INTO ETERNITY

THE SCATTERING OF ASHES (41:24 min.)

CENTURY MEDIA / SPV
Als Fan der grandiosen Into Eternity-Alben legt man „The Scattering Of Ashes“ mit einem mulmigen Gefühl in den CD-Schacht: Ist es der erneut kräftig umgekrempelten Band gelungen dieses Schwindel erregende Niveau zu halten? Aber bereits der nach einem kurzen Intro ertönende Traum-Opener „Severe Emotional Distress“ fegt alle Zweifel vom Tisch, vereint er doch alle Facetten des Bandsounds und bringt jene wahnwitzige Mischung aus heftigen Prog-Parts, hochmelodiösen, mehrstimmigen Refrains und unbarmherzigem Todesmetall präzise auf den Punkt. Anno 2006 präsentieren sich Into Eternity, inzwischen nach einem mittleren Erdbeben im Bandgefüge nur noch zu viert unterwegs (lediglich Mastermind Tim Roth und Drummer Jim Austin, zwischenzeitlich auch ausgestiegen, sind vom „Buried In Oblivion“ Line-up übrig geblieben), selbstbewusst und gereift. Trotz der widrigen Umstände haben Roth und seine Mitstreiter das Kunststück vollbracht, „The Scattering Of Ashes“ wie aus einem Guss klingen zu lassen. Zudem ist „Scattering...“ kompakter als seine Vorgänger ausgefallen: nur noch selten überschreitet man die 4-Minuten-Grenze. Mit schier unverschämt lässiger Selbstverständlichkeit verbindet man dabei die scheinbar unvereinbaren Gegensätze, die den Sound dieser Ausnahmeband ausmachen. Zudem gibt es im Gesangsbereich einige behutsame Neuerungen. Der neue Sänger Stu Block schreckt nicht davor zurück, durch sirenenhafte Rob Halford-Spitzen noch ausgeprägtere Akzente als bisher zu setzen (etwa in „Nothing“). Der schiere Oberhammer und einer der besten Songs der Bandgeschichte ist das balladesk beginnende und mit einem Weltklasse-Refrain gesegnete „Surrounded By Night“, das Into Eternity von einer melodischeren Seite präsentiert und beinahe schon Single-Qualitäten besitzt. Gekrönt wird das Album zudem von einem schönen Norén-Artwork sowie der besten Produktion der Bandgeschichte, zu gleichen Teilen voluminös, transparent und druckvoll (bei einem Mix von Andy Sneap auch nicht verwunderlich). „The Scattering Of Ashes“ etabliert Into Eternity endgültig als eigenständige und zuverlässig auf Qualität bedachte feste Größe in der Szene. Wenn Twisted Into Form oder Disillusion hier nicht noch einen draufsetzen können, geht „The Scattering Of Ashes“ als bestes extremes Prog-Album dieses Jahres durchs Ziel. In ihrer Liga müssen sich Into Eternity momentan jedenfalls nur den übermächtigen Opeth beugen. Bleibt zu hoffen, dass das Line-up endlich einmal über einen längeren Zeitraum stabil bleibt und die Band diesmal eine adäquate Europatour ergattern kann (zum Beispiel im Vorprogramm der anstehenden Opeth-Gastspiele)...
9/10 - PM


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