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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ISOLE

ISOLE

THRONE OF VOID (48:09 min.)

I HATE / SCHWEDEN-IMPORT
Gut Doom will Weile haben? Nicht so im Falle von Isole. Die inzwischen Dank des Einstiegs von Drummer Jonas wieder in Quartettstärke auftretenden Schweden präsentieren sich genreuntypisch als flotte Komponisten und schicken bereits ein gutes Jahr (mit etwa einmonatiger Verspätung aufgrund technischer Probleme im Presswerk) nach ihrer grandiosen Debüt-CD „Forevermore“ einen Nachfolger auf den Markt. Dementsprechend war nicht mit einer signifikanten Kurskorrektur zu rechnen, und so bietet auch „Throne Of Void“ eine tieftraurige Stimmung ausstrahlenden Epic-Doom. Zwar verzichtet man inzwischen weitgehend (mit Ausnahme von „Bleak“) auf die ausladenden, balladesken Ruhephasen, die „Forevermore“ jene einzigartig morbide Grundstimmung verliehen. ansonsten jedoch dominieren weiter orientalisch angehauchte Solitude Aeturnus-Riffs und einzigartige, betörende Gesangsmelodien die Szenerie. Die stärkste Waffe Isoles ist dabei noch immer das vorzügliche Harmoniengespür der Gitarristen Bryntse und Crister, deren zweistimmige, sakrale Gesänge wiederholt für wohlige Ganzkörpermassagen sorgen. Im zehnminütigen „Demon Green“ zieht die Band alle Register ihres Könnens, aber auch der Titeltrack oder der eingängige Opener „Autumn Leaves“ finden ohne Umwege ihren Weg ins Kleinhirn, was aber nichts daran ändert, dass man sich dem Sound von Isole mit voller Aufmerksamkeit widmen muss, um ihn in seiner ganzen Schönheit und Tiefe zu erfassen. So ist Isole auch ohne einen Überhit von „Forevermore“- oder „Deceiver“-Format erneut nicht nur ein kompaktes Album, sondern ein atmosphärischer Leckerbissen mit geradezu erotischer Ausstrahlung gelungen, dem nicht nur Doom-Fans, sondern auch Gothic-Jünger dringend Gehör schenken sollten. Einfach wunderschöne Musik! http://www.forevermore.se
8,5/10 - PM


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