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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INNER WISH

INNER WISH

INNER STRENGTH (55:19 min.)

LMP / SPV
Mit “Inner Strength” servieren die fünf Griechen Terry Moros (Drums), Thimios Krikos (Gitarre), Babis Alexandropoulos (Gesang), Manolis Tsigos (Gitarre) und Antonis Mazarkis (Bass) den Nachfolger ihres Debüt-Albums „Silent Faces“ aus dem Jahr 2004. Das zweite Album ist ein gar herkömmliches Power-Metal-Gebräu, obwohl es das erklärte Ziel war, Bands wie Jag Panzer und Riot nachzueifern. Das wird wohl ewig ein Traum bleiben, denn selbst für Power-Metal-Maßstäbe hinken die Athener stark hinter dem Gros der großen und selbst mittelgroßen Kapellen hinterher. Angebliche Melodic-Perlen wie „Travellers In Time“ und „Far Away“ basieren auf genretypischen Kompositionsideen und bergen nichts außer Vorhersehbarkeit. Natürlich ist der Sound von R.D. Liapakis aus den Music Factory Studios ganz ordentlich, lässt aber im Vergleich zu anderen Bands wie Eldritch oder Narnia einige Wünsche offen. Mit „Lonely Lady“ gibt es eine mir unbekannte Cover-Version der Formation Q5, die durchaus als gelungen und hitverdächtig bezeichnet werden kann, und mit „Bleeding Soul“ legen Inner Wish gleich einen Double-Bass-Gewinner hinterher, der durch die angenehme Stimme von Babis einen Bonus erhält. Sowieso ist der Shouter das große Plus der Band. Ein weiteres Highlight ist die anfängliche Ballade „Feel The Magic“, die sich im Laufe der Abspielzeit zum Mid-Tempo-Kracher mausert. „Eye Of The Storm“ muss wohl von der Tour-Zeit mit U.D.O. stammen. Nicht ganz das Niveau des deutschen Kreissägen-Fronters, aber ganz brauchbar. Lässt man die rauen Gitarren aus „Never Let You Down“ raus, könnte die Ballade auch von einem Pop-Künstler stammen. Muss nicht sein. Da gerade mal die Hälfte des Albums glänzen kann, denn mit dem fast neun Minuten langen „Gates Of Fire“ gibt es noch mal richtig Feuer unterm Arsch, erhalten die Jungs auch nur die Hälfte der erreichbaren Punkte.
5/10 - SBk


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