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IMPALER

ONE NATION UNDER GROUND (41:26 min.)

ROOT OF ALL EVIL / US-IMPORT
Yeah fuck, der Schriftzug der Band kam mir gleich beim ersten Anblick bekannt vor und so ist Impaler tatsächlich jene Band, die 1985 eine Scheibe namens „Rise Of The Mutants“ auf Combat veröffentlichte und mit dem Cover, auf welchem Bandleader Bill Lindsey ein blutiges Schnitzel im Mund hielt, die Geschmäcker der Szene arg strapazierte. Aber auch wenn imagetechnisch eine gewisse Nähe zu den Mannen um Blackie Lawless gegeben war, so konnte die Band trotz Capitol-Deals nie wirklich die Kurve kriegen und auch das schockierende Image war den Verkäufen nur für eine gewisse Zeit förderlich. Spätestens mit dem Aufkommen der Grunge-Szene waren Impaler aus Minnesota eigentlich tot. Allerdings nie so ganz, denn Mr. Lindsey schaffte es über die Jahre die Truppe – mit wechselnden Mitgliedern – am Leben zu halten und so ist „One Nation Under Ground“ einer von mittlerweile mehreren Releases auf Root Of All Evil-Records, welcher allerdings auch schon von 2001 stammt. Rein musikalisch hat sich Bill Lindsey anscheinend wieder mehr an seine frühen Metal-Tage erinnert und dem Songwriting eine erhöhte Dosis Banger-Futter, dies insbesondere bei den thrashigen Riffs, verliehen. Nachzuvollziehen auf Songs wie „Call Of The Wild“ oder „Scream Machine“, bei denen auch der Gesang thrashig-aggressiv klingt. Trotzdem bewegt sich die Musik irgendwo zwischen den Grenzen von Horror Punk, Graveyard Rock und normalem Metal. So klingt die Eröffnungsnummer „I Walk Again“ ein bisschen wie eine Slow Motion-Nummer von Paul Di`Annos Killers und nicht umsonst wird als vorletzter Song ein Track eines der anscheinend großen Vorbilder, nämlich Alice Coopers „Teenage Frankenstein“, gecovert. Des Weiteren dürfen auch Bands wie die Ramones, Motörhead oder die Misfits zu den großen Idolen gezählt werden und finden sich auch im Sound des Minnesota-Vierers wieder. Das Hit-Potenzial vorgenannter Bands wird allerdings kaum je erreicht. Kleine sechs Punkte. http://www.rootofallevil.com

6/10 - SBr


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