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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HELLOWEEN

HELLOWEEN

KEEPER OF THE SEVEN KEYS - THE LEGACY (77:41 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Wer hätte daran noch gedacht? Dass uns am Ende dieses doch recht ereignislosen Jahres, bezogen auf die Metalszene selbstverständlich (von wegen!!! Es gab dutzende hochkarätiger, qualitativ knallender Alben um die Ohren, man muss nur ein bisschen vielseitig sein und über den old school-Tellerrand schauen....;-) - CL)), noch ein derartiger Oberhammer ins Haus steht. Helloween, die geschätzten Hamburger Kürbisköpfe setzen mit „The Legacy“ ihre „Keeper Of The Seven Keys“-Saga fort. Und zwar eindrucksvoll ! Auf zwei CD´s und einer Gesamtspielzeit von fast 80 Minuten brennen sie ein Feuerwerk ab, wie es der ein oder andere sicher nicht (mehr) erwartet hatte. Besonders auffällig dabei sind natürlich die beiden, jeweils über 10 Minuten langen, Opener „The King For a 1000 Years“ und „Occasion Avenue“. Ersterer weil er typisch „helloweenisch“ daher kommt und sämtliche Trades der Urgesteine der deutschen Szene, wie Power, Melodie, Eingängigkeit und Ideenreichtum in sich vereinigt, letzterer weil er ebenso komplex, jedoch eine gute Prise düsterer überzeugt. Hier liegt auch ein wichtiger Grund für die herausragende Klasse dieser Veröffentlichung. Helloween kehren nämlich nicht zu ihren Wurzeln zurück indem sie gnadenlosen Happy Metal servieren, sondern sie liefern hier ein absolut durchdachtes, anspruchsvolles und erwachsenes Opus vor und überzeugen kompositorisch, textlich und musikalisch auf ganzer Linie. Alle Bandmitglieder verdingen sich als Komponisten, was eine unerhörte Breite bewirkt und so in keiner einzigen Sekunde Langeweile aufkommen lässt. Neben den bereits genannten Songs fallen insbesondere die Weikath-Kompositionen „Born On Judgement Day“ und „Get It Up“ auf, die am ehesten die ganz alten Helloween verkörpern. Außerdem hat auch Andi Deris wieder ein paar Hits beigesteuert, als da wäre die Ballade „Light The Universe“, die er im Duett mit Blackmore-Gemahlin Candice Night intoniert und mein persönlicher Fave „Mrs. God“, einem megaeingängigen –und deshalb folgerichtig auch zur Single erkorenen- Liedchen mit einem wunderbaren Text. Neben diesen exemplarisch genannten Songs können aber auch alle anderen wie z.B. die Sascha Gerstner Komposition „The Invisible Man“, der melodische Nackenbrecher „Shade In The Shadow“ und der Rausschmeißer „My Life For One More Day“ überzeugen, so dass am Ende nichts anderes stehen KANN, als die Höchstnote. Bitte schnell noch einen solchen Hammer nachlegen !
10/10 - TKN


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