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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN-QUEST

IN-QUEST

THE COMATOSE QUANDARIES (56:35 min.)

DOCKYARD 1 / SOULFOOD
Als erstes fällt am neuen In-Quest-Album bei Durchsicht der Tracklist die doch außergewöhnliche Benamsung auf. Ich verbuche das mal unter dem konzeptionellen Anspruch, denn das Album behandelt die dunkle Seite komatöser Gedankenwelten, ohne dass jedoch auf diesem Album diese Finsternis mit Licht durchflutet wird. Aber der Anspruch bestand wohl auch nicht, vielmehr dient er als Aufhänger für das lyrische Konzept. Gleich zu Beginn weiß sich der Gesang von Mike Löfberg positiv im Ohr festzusetzen, neben seiner tadellosen Stimme wartet er mit Aggressivität und Abwechslungsreichtum auf. Die Stücke selbst sind eine Mischung aus Death und Thrash Metal, teils recht experimentell, teils geradlinig und kraftvoll. Diese sperrige Mischung ist ausschlaggebend dafür, dass der Zugang zum Album nur schwer gelingt. Hat man gerade den Einstieg gefunden und sich von griffigen Melodien einfangen lassen, sorgen harte Riffs und hypnotische Arrangements für Ratlosigkeit und mit zunehmender Länge auch für Desinteresse. Zum Glück überwiegt aber die spielerische Power das doch sehr gewöhnungsbedürftige Gehacke, zu dem man sich mit viel Geduld den Zugang erkämpfen muss. Aber wer nicht versucht, andere Wege zu gehen, verliert sich früher oder später im musikalischen Einheitsbrei, so dass man froh sein kann, wenn Bands wie In-Quest etwas Abwechslung in den Alltag bringen. Auch wenn der Weg beschwerlich ist, sollte man diese Scheibe nicht nach dem ersten oberflächlichen Höreindruck wieder weglegen, sondern sich intensiver mit ihr beschäftigen. Stücke wie ‛Diffuse Pattern Recognition’, ‛Warpath’ oder der aus früheren Zeiten stammende Bonustrack ‛Operation; Citadel’ werden ihre Wirkung entfalten. Für die Zukunft ist auf jeden Fall zu hoffen, dass In-Quest nicht mehr ganz so sperrig daherkommen und ihre Frickeleien dem Groove und den Melodien unterordnen.
7/10 - RB


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