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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INCREASE

INCREASE

A TRACE OF HOPE (67:34 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Increase entstand 2003 aus dem Zuammenschluss der Band Preach sowie dem Projekt Yellowspoon. In der weiteren musikalischen Ausrichtung sieht man sich deutlich progressiver, ohne die rockigen Pfade zu verlassen. Das Konzeptwerk „Trace Of Hope“ ist das erste Ergebnis gemeinsamen Schaffens und eine Mischung aus kraftvollen und symphonischen Stücken mit progressiven Versatzstücken. Mit ‛Fear’ ist ihnen eine schöne Rocknummer gelungen, die ordentlich nach vorne geht und die raue und ausdrucksstarke Stimme von Kieron Gerbig schön zur Geltung bringt. Kieron’s Gesang kommt bei den balladesken Stücken und wenn er ordentlich Gas geben darf am besten zur Geltung. Nach den nicht ganz so auffälligen Midtempostücken ‛Divided’, ‛Sudden Anger’ und ‛Little Dark One’ kommt mit ‛Snake’ eine etwas schnellere Nummer zum Zuge, ehe das balladeske ‛Reflection’, aufgelockert durch etwas zu hart gesetzte rockige Parts, mit tollem Gitarrenspiel und Lyrics abgerundet bis dahin zum stärksten Stück avanciert. Der zweite Teil des Albums bleibt überwiegend im ruhigen Fahrwasser und spiegelt eindeutig die starke Seite von Increase wieder. Die für Progressive typisch langen Stücke sind hier ebenfalls vertreten und unterstreichen die Bandausrichtung. Mit ‛The Path’ folgt eine weitere ruhigere Nummer, ehe es mit ‛Anchor Of Soul’, ‛Haven’ und ‛Touch The Sun’ wieder rockiger zugeht und mit schönen Solis gewürzt sind. Abgeschlossen wird der Silberling mit der schönen Halbballade ‛Seasons (A Trace Of Hope)’, die im zweiten Teil ordentlich an Fahrt gewinnt, richtig Spaß macht und einen starken Schlusspunkt setzt. Insgesamt ist das Album mit viel Licht und etwas Schatten versehen. Insbesondere die im Midtempo schwimmenden Stücke fallen im Vergleich zu den gut ausgearbeiteten Balladen und ordentlich rockenden Nummern ab. Die Stücke zeigen eine professionelle Handschrift, sind detailvoll ausgearbeitet und lyrisch anspruchsvoll.Abgerundet wird das Debüt mit einem 20-seitigem Booklet sowie allen Texten, was die etwas dumpf wirkende Produktion verschmerzen lässt. Wer die wirklich ambitionierte Scheibe sein eigen nennen möchte, kann es mal auf der Band-Homepage http://www.traceofhope.de versuchen. Zum Zeitpunkt der Review waren aber leider noch keine Funktionalitäten hinterlegt. Es sollen wohl auch mp3-Samples hinterlegt werden, so dass eine Möglichkeit geschaffen wird, in die Stücke reinzuhören. Ansonsten könnt ihr eure Bestellung auch unter increase-mail@web.de an die Band richten.
7/10 - RB


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