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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN VAIN

IN VAIN

SERENADES OF THE WRETCHED (35:43 min.)

EIGENPRODUKTION / SCHWEDEN-IMPORT
Doom Metal aus Schweden ist mittlerweile nicht nur schon fast ein eigenes Markenzeichen, sondern auch ein Qualitätssiegel. Und so verwundert es nicht weiter, dass die vier Musiker aus der Nähe von Göteborg (zum Zeitpunkt der Aufnahmen waren noch ein zweiter Gitarrist sowie ein Keyboarder an Bord) eine absolut eigenständige, gelungene Performance auf den sechs Tracks an den Tag legen. Dieser erste Output, der aus 2001 stammt, wird witzigerweise unter der Bezeichnung eines Demos angeboten, obgleich die Produktion wirklich gut und die Qualität des Songmaterials absolut herausragend ist. Nun bin ich nie ein Freund des ultra-slowen Doom Metals gewesen, aber In Vain gehen weitaus differenzierter zu Werke. Grundsätzlich zwar im Bereich der langsamen Musik zu Hause, scheuen sich die Schweden zu keiner Zeit in Midtempo-Bereiche oder gar darüber hinaus vorzupreschen. Töne am Rande zum Stillstand werdet ihr dagegen vergebens suchen. Dafür gibt es wunderbare, zumeinst leicht melancholische Melodien zuhauf. Irgendwie wirkt das Ganze relativ oft etwas progressiv angehaucht, wenngleich das Songwriting nicht wirklich komplex ist. Zusammenfassend muss ich der Truppe ein feines Händchen für gute Songs sowie schöne Melodien attestieren. Des Weiteren verfügt man mit Magnus Christiansson über einen Vokalisten, der genau das richtige Quäntchen Melancholie in seine Stimme legt und mit ihr das Tüpfelchen auf dem i einer der besten Doom Metal-Bands zu sein, die ich in den letzten Jahren hören durfte. Es ist mir ein Rätsel, warum diese Band – zumindest im Untergrund – nicht schon wesentlich bekannter ist. „Serenades Of The Wretched“ sollten somit nicht nur Doom-Jünger, sondern auch Fans melodischen Heavy Metals unbedingt anchecken. Hört doch einfach mal in einige der Downloads auf http://www.invain.cjb.net rein. „Wretched Will“ ist da beispielsweise ein exzellenter Anspieltipp.
9/10 - SBr


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