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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HESPERIA

HESPERIA

IL RITORNO DI UNA CIVILTA ARCAICA (48:50 min.)

IL MALE PRODUCTION / ITALIEN-IMPORT
Erbarmen! Waren Aufmachung der CD sowie das diesem Ein-Mann-Projekt zu Grunde liegende Konzept doch noch sehr viel versprechend, so ist die „Musik“ einfach nur ungenießbar. Beginnt „Introduzione Allo Spirito Hesperiano“ noch leicht folkig angehaucht und mit gesampeltem Wolfsgeheul, geht es in den folgenden 45 Minuten nur noch rapide bergab. Zum Konzept: Hesperia ist der Name, den die alten Griechen für die Region des heutigen Italiens benutzten und Hesperus war der sagenumwobene und historisch nicht bewiesene Herrscher dieses „Königreiches“. Auf seinen Veröffentlichungen versucht Meister Hesperus (Gesang und alle Instrumente), der einigen vielleicht noch unter dem Namen Ritus Tenebrarum als Bestandteil des italienischen Black Metal-Trios Sulphuria bekannt sein könnte, die alte archaische Kultur seiner Vorfahren mit der Natur der Sabiner Berge, wo der Spirit des frühen Italiens noch lebendig sein soll, sowie unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen zu kombinieren. Die Backgroundeffekte auf diesem Album (wie Wasserrauschen, Wolfsgeheul etc.) sollen deshalb die Natur der Sabiner Berge, wo die frühen Siedler wie Kelten, Pikten und Römer ihre Spuren hinterlassen haben und wo unser Mini-Historiker Hesperius auch lebt, symbolisieren. Musikalisch verschätzt Hesperius sich dann gar so weit, dass er diesen Output in die Nähe von Pagan, Epic und Folk-beeinflusstem Black Metal mit weiteren typisch italienischen Musikformen wie Folk, Sound Tracks, Opern und Progressive Rock verknüpft sehen will. Schwachsinn! Hesperia steht für wirren und völlig unstrukturierten, primitiven Krach mit unpassenden Soundcollagen. Das Schlagzeug dümpelt blechern vor sich hin und die Vocals verzerrt zu nennen, wäre noch untertrieben. Tiefpunkt dann in meinen Ohren der sechseinhalb-minütige Bonus-Track zum Schluss. Überflüssige Soundcollagen, wie sie langweiliger nicht sein könnten. Hier hat einer seine hehren Visionen und ein möglicherweise interessantes Konzept so tief in den Sand gesetzt, das der Versuch eines Ausbuddelns vergebene Liebesmüh ist. Zwei Pünktchen für Konzept und einige Anklänge (insbesondere in „La Civilta Di Hesperia“), denen man entnehmen kann, dass Hesperius durchaus mehr könnte. http://www.hesperianlands.tk ; http://www.ilmaleproduction.com
2/10 - SBr


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