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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IVANHOE

IVANHOE

WALK IN MINDFIELDS (47:23 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Manchmal bestimmen klare und dogmatisch formulierte Vorstellungen einen langen Zeithorizont, ehe sich etwas weiterentwickeln kann. Was für den Neubeginn einer Beziehung gilt, war auch die Ursache für die lange Auszeit von Ivanhoe. Die 1986 gegründete Band konnte 1992 ihr Debüt „Visions And Reality“ veröffentlichen und heimste damit den Status als deutsche Antwort auf Dream Theater ein. Der 94er Nachfolger „Symbols Of Time“ fand große Beachtung und mit diesem Gepäckstück konnte eine Europatour absolviert werden, die es mit Iced Earth und Nevermore in sich hatte. Es folgte mit „Polarized“ noch ein weiteres Album, ehe die trashigeren Wurzeln von Sänger Andy B. Franck dafür sorgten, dass sich die Wege trennten, da Andy seine Verwirklichung bei Ivanhoe nicht realisieren konnte. Seit seinem Ausstieg 1998 blieb die Position am Mikro vakant und erst die Gandersheimer Domfestspiele 2001 führten zusammen, was wohl zusammen gehört. Wer ein gutes Album abliefern will, darf sich dabei nicht dem zeitlichen Druck aussetzen, zu oft ging es schon schief. Dachten sich wohl die Herrschaften von Ivanhoe, denn satte drei Jahre dauerten die Arbeiten an dem nun vorliegenden Album. Drei Jahre, die sich in der Tat gelohnt haben, denn das Album ist rund und ausgefeilt, ohne poliert zu wirken. Die Zeit des Wartens hat sich gelohnt, denn mit Mischa Mang wurde eine herausragende Stimme gefunden, die den Songs das zusätzliche Etwas gibt. Ebenfalls exzellent besetzt wurde das Keyboard, denn Richard Seibel schafft es, sein Instrument wirkungsvoll, abwechslungsreich, jedoch ohne zu dominieren, in Szene zu setzen. Im flotten Stil mit schönen Riffs wissen die zehn Tracks zu gefallen, wobei ’History…’ und das sich daran anschließende ’…or Crime’ für mich herausragen. Auch nach mehreren Umläufen offenbaren sich noch feine Arrangements, die einen dauerhaften Hörgenuss garantieren. Das Jahr 2005 hat mit dieser progressiv eingefärbten Powermetal-Scheibe ein erstes deutsches Highlight dieses Genres zu verzeichnen, das eure Aufmerksamkeit verdient.
8/10 - RB


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