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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HADES ALMIGHT ....

HADES ALMIGHTY

THE PULSE OF DECAY (43:35 min.)

TUBA / ROUGH TRADE
Eigentlich werden Black Metal-Scheiben von mir erst einmal argwöhnisch beäugt, geben doch bereits Cover, Songtitel oder Booklet richtungweisende Informationen über das, was zu erwarten ist. Mangels fehlender Promoinfos habe ich mich erst mal auf die Suche gemacht, um näheres über Hades Almighty zu erfahren. Bereits seit 1992, ursprünglich unter dem Namen Hades, ist diese Band am Start, wobei der Name den amerikanischen Thrashern überlassen werden musste. So kam es 1998 zu der Namenserweiterung. Mit „The Pulse Of Decay“ handelt es sich um ein Re-Release, welches bereits 2001 beim Psycho Bitch-Label erschienen ist, dem aber die notwendige Unterstützung versagt geblieben ist. Ausgestattet wurde die Wiederveröffentlichung mit neuem Cover-Design sowie drei zusätzlichen Songs nebst einem Videoclip. Der Silberling startet mit einem harmlosen Intro und geht nahtlos in den Hammersong ’Submission Equals Suicide’ über. Von Beginn an sprühen Hades Almighty kraftvolle Aggressivität aus, treiben den Song in guter Doublebass-Manier voran, setzen einen geschickten Break, um dann den roten Faden nicht minder kraftvoll wieder aufzunehmen. Ein Auftakt nach Maß, der einen bereits ordentlich an den Eiern packt und direkt in den Titelsong übergeht. Für mich lebt ’The Pulse Of Decay’ von in etwas schnelleren Midtempo angesiedelten Drums sowie den teilweise schon melodiösen Gitarrenparts, ohne die düstere Grundstimmung zu verlieren. Allein die ersten beiden Stücke sind für mich absolute Übersongs. Abwechslungsreich geht auch ’Vendetta Assassination’ zu Werke, erst im Midtempo startend, bevor Obergröhler Jantos mit seiner Stimme dem Song einen ordentlichen Schub verleiht. Mit ’Apocalypse’ wird in einem ruhigen Mittelpart eine düstere, fast bedrohliche Stimmung aufgebaut, die Spannung steigt bis zum Bersten und entlädt sich in einem melodiös-druckvollen Wechsel zwischen Gitarre und Drum. Die ersten beiden Bonussongs sind treibende Black-Kracher mit Mitgröhlpassagen und ordentlichem Riffing, jedoch noch in Rohfassung. Dazu gibt es mit ’Each Dawn I Die’ eine Manowar-Coverversion. Die ursprünglich sieben Songs sind Extreme-Black Metal mit doomlastiger Untermalung allererster Güte, wobei die Scheibe durch die Bonus-Tracks aufgewertet wird und eine akzeptable Spielzeit erhält. Sollte es den Jungs gelingen, Anfang 2005 einen Nachfolger dieser Güte einzuspielen, dürfte der weitere Weg geebnet sein. Kaufen!
10/10 - RB


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