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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HAPPY THE MAN

HAPPY THE MAN

THE MUSE AWAKENS (56:05 min.)

INSIDE OUT / SPV
Die Fangemeinde von Happy The Man musste große Geduld beweisen, doch sie wurde auch aufgrund ihrer Initiative belohnt. Denn letztlich war es den Fans zu verdanken, dass sich die Band reformierte und bis auf den Keyboarder in Originalbesetzung das Nearfest als Headliner absolvierte. Und nun ist es endlich soweit. Nach „Happy The Man“ (1977) und „Crafty Handy“ (1978) veröffentlichten sie nun nach zwei weiteren CDs mit Live- bzw. Demomaterial endlich das dritte Album. Und nach der langen Abstinenz kann man wahrlich sagen, dass die Muse erwacht ist. Bereits der flotte Opener ’Contemporary Insanity’ geht ordentlich ab, ein Instrument greift ins andere wie ein musikalischer Doppelpass und das Stück wird dynamisch vom Keyboard nach vorne getrieben. Eher ruhigere Klänge stimmt ’The Muse Awakens’ an, locker eingeleitet von Klarinettenklängen und dezent gehaltener Instrumentierung. Nach einem Break weiß sich das Stück aber tempomäßig zu steigern, bevor sich die Instrumente wieder harmonisch ineinander fügen und in traumhafter Einigkeit das Stück vollenden. Wie in den ersten Stücken steht das Keyboard im Vordergrund, trägt mal leicht und bedächtig, mal schnell und rockig angelegt, mit fließenden Klängen vor und glänzt mit rasanten Rhythmuswechseln. Herrlich eingestreute ungerade Takte verblüffen den Hörer ebenso wie die traumwandlerische Sicherheit, mit der die Musiker hier zu Werke gehen und ihr Können und ihre Harmonie beweisen. Bis auf ’Shadowlites’, dem einzigen Stück, auf dem Stanley Whitaker seine Stimme mal einbringen darf, steht das Album ganz im Zeichen der instrumental ausgedrückten Muse mit abwechslungsreichen Melodien und der Auslotung der Definition von „Progressiver Rockmusik“. Wahrlich ein Einstand nach Maß, dem nichts an Staub und Patina der dazwischen liegenden 25 Jahre anhaftet, eher durch Frische und blindem musikalischen (Selbst-)Verständnis nur so strotzt. Ein Comeback, was besser (fast) nicht klingen kann.
9/10 - RB


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