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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN BATTLE

IN BATTLE

WELCOME TO THE BATTLEFIELD (42:27 min.)

METAL BLADE / SPV
In Battle haben meinem Wissen nach vor Jahren mal als brutale Black Metal Combo angefangen. Gehört hatte ich sie nie. Nach sechs Jahren Funkstille meldet die schwedische Combo sich nun via Metal Blade zurück. Warum man die Jungs dort gesigned hat ist mir allerdings nicht ganz klar. Ultra-Highspeed-Death Metal, so muss man das wohl nennen, was aus meinen Boxen zischt. Elf mal bekommt ihr so was von auf die Fresse gezimmert, dass selbst eine Cruise Missile kurz vor dem Einschlag dagegen als lahme Ente erscheint. Technisch perfekt, mit fettem Sound versehen (kein Wunder, Eric Rutan - Morbid Angel/Hate Eternal - hat den Todesklumpen abgemischt) und einer Energie die vieles völlig wegbläst. Wer waren nochmal Terrorizer? Aber allein schnelles Gebolze macht kein gutes Album. Mit diesem Geprügel, so sauber es auch in Szene gesetzt worden ist, haben die vier Elchschlächter sich keinen Gefallen getan. Es gibt zuhauf gute Melodien, geile Riffs und interessante Passagen auf diesem Album, aber was nützt das, wenn diese nach wenigen Sekunden wieder in gnadenlos schnellen (getriggert?) Hasenfick-Drums untergehen und nur noch Geschwindigkeit und Geballer zählt? So was kann man auf zwei bis drei Songs machen, aber danach wird’s tödlich langweilig. Und genau das passiert mit diesem Album. Die wirklich interessanten und abwechslungsreichen Melodien werden einfach zugebraten, gehen unter in der permanenten Vergewaltigung des Schlagzeugs. Das ist, als wenn ihr Photos vom Playmate des Jahres betrachtet, auf welchen diese einen fetten Anorak mit Kapuze und Gesichtsmaske trägt. Überflüssig halt! Ich bin zwar nicht unbedingt Pazifist, aber in vorliegendem Fall halte ich es mit meiner Wertung frei nach dem Antikriegs-Roman von Erich Maria Remarque "Im Norden (= Schweden) nichts Neues!". Ich gebe mal sechs Punkte, in der Hoffnung, dass die Vier in Zukunft mehr aus ihrem Potenzial machen.

6/10 - SBr


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