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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HIV +

HIV +

ROTTEN BEAT MANIFESTO (62:40 min.)

E-NOXE / ALIVE
Ein blutendes Ohr als Artwork und ein Titel, der Bände spricht. Kein Wunder also, dass HIV+ mit diesem Album die hässliche und verzerrte Fratze harschen Electros repräsentieren, durchsetzt mit Techno-Einflüssen und gnadenlos nach vorne peitschenden Beats. Dass das Ganze dabei mehr als eine düstere Atmosphäre zu bieten hat ist die logische Konsequenz, denn alleine die bis ins Unermessliche verzerrten Beats und die rabenschwarz angehauchten Keyboardflächen schaffen eine beklemmende und beinahe apokalyptische Stimmung, die durch das Fehlen jeglichen Gesangs und aus Ermangelung der daraus resultierenden Emotionen noch verstärkt und unterstrichen wird. Schlimmer noch, die zum Beispiel in „Broken Childhood“ oder „Abyss-Illbient“ eingeflochtenen Samples potenzieren das Grauen um ein vielfaches. „Feedback“ und „Ultima Terra“ dürften allen Fans von Dive, Sonar oder Winterkälte die Gehörgänge kräftig durchpusten, allen anderen die Trommelfelle wahrscheinlich gleich zerfetzen. Mit „Havoc 2027“ haben HIV+ sich das Beste fast bis zum Schluss aufgehoben, denn dieses brodelnde Rhythmusmonster wird die Tanzflächen zum Brodeln bringen, wie auch die Verbeugung vor Nitzer Ebb beim abschliessenden „Body Electric“.
8/10 - MK


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