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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HOUSE OF LORD ....

HOUSE OF LORDS

THE POWER AND THE MYTH (43:35 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Totgesagte leben länger. Die Rückkehr dieser Band wurde nicht nur von mir sehnlichst herbeigewünscht. Allerdings werden viele alte Anhänger dieser Formation schon einen gewissen Grad an Schwierigkeit mit der neuen musikalischen Ausrichtung haben. Den anspruchsvollen AOR/Poser-Sound der frühen 90er Jahre haben sie nämlich ad acta gelegt. Die fast komplette Mark A-Besetzung vom Debüt-Album aus dem Jahr 1988 hat sich - bis auf Tastenmeister Gregg Giuffria - aufgerafft, das neue Zeitalter musikalisch mitzugestalten. Sind Artwork und Sound einwandfrei und bieten keinen Punkt zur Beanstandung, sieht es auf dem kompositorischen Sektor ziemlich mau aus. Sicherlich können Tracks wie der mit arabischem Flair angehauchte Opener „Today“, das ungewöhnliche, an Dream Theater erinnernde (weil mit Derek Sherinian) Instrumental „The Power And The Myth“ sowie das von Led Zeppelin inspirierte „The Rapture“ und der Mid-Tempo Rocker „The Man Who I Am“ für eine gehobene Augenbraue sorgen, doch die Zeit der großen Arenen-Rock Beiträge scheint vorbei zu sein. Hier fehlen ganz klar die echten Hits, bei denen die schönsten Melodien sich früher die Hand gaben. Der damalige emotionale Ausbruch, den die ersten drei Alben hervorriefen, ging in der zweijährigen Schaffensperiode, in der dieses Album entstand, fast gänzlich verloren. Mit Wehmut klammert man sich an den einzigen Song des Silberlings, der dieses Prädikat erfüllen kann, die Ballade „Child Of Rage“. Die unvergleichliche Stimme von James Christian kommt auf dem Werk „The Power And The Myth“ - aufgrund der hauptsächlich mittelmäßigen Lieder - nicht zum Tragen. Vielleicht ist deswegen Ur-Mitglied Gregg Giuffria während der Recordings von dannen gezogen, um sich seiner Solo-Karriere zu widmen. Einen Aushilfskeyboarder fand man in Derek Sherinian (ex-Dream Theater), Allan Okuye (Rat Bat Blue), Sven Martin (Tattoo) und Ricky Phillips (Bad English, Styx). Robin Beck (Yo! Das Girl mit dem Coca Cola Song) ergatterte man für Background-Vocals. Ich glaube diese Wiedergeburt ist ein Schuss in den Ofen und nicht von langer Dauer.
5/10 - SBk


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