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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: SYSTEM OF A D ....

SYSTEM OF A DOWN

STEAL THIS ALBUM! (43:49 min.)

COLUMBIA / SONY
Zunächst einmal mussten diverse Probleme überwunden werden, um das neue System Of A Down-Album überhaupt hören zu können, denn die Angst der Majors vor CD-R-Kopien und Online-Files (vor VÖ) plagten den seriösen Obliveon-Rezensenten. Die Promo-Ausgabe ist jedenfalls nur in herkömmlichen Playern abspielbar und somit nicht im von mir auch als CD-Wiedergabegerät genutzten DVD-Teil, im PC sowieso nicht. Glücklicherweise hielt das Lasergerät im Auto diesem ultimativen Test stand, und seit Tagen läuft in meinem Vehikel nur noch "Steal This Album!". Das von Rick Rubin und System-Gitarrist und Hauptkomponist Daron Malakian produzierte Werk enthält insgesamt sechszehn Tracks, von unveröffentlichten Nummern aus den Studioarbeiten zum Megaseller "Toxicity" (über vier Millionen weltweit verkaufte Einheiten!, und das trotz eines eigentlich unkommerziellen und wenig massenkompatiblen Sounds) bis hin zu älteren Songs, deren Entstehung zurückreicht bis ins Jahr ´95 und somit in die Zeit vor dem Abschluss eines fetten Deals. Das wichtigste Fazit dürfte vorab lauten, dass man folgenden Worten von Sänger Serj Tankian durchaus Glauben schenken darf: "Die Songs auf "Steal This Album!" sind keine zweitklassigen B-Seiten oder Outtakes - im Gegenteil." Recht hat er, denn die Nummern weisen sämtliche typischen System-Trademarks auf, so zum Beispiel die der Band eigene Dynamik mit unglaublich schnellen und hektischen Wechseln zwischen aggressiven, atmosphärischen und reichlich abgedrehten Parts, und der geneigte Fan darf sich über zahlreiche Höhepunkte freuen, die auch auf den beiden erfolgreichen, regulären Vorgängern durchaus herausgeragt hätten. Hier sind vor allem der brutal zwischen den genannten Dynamik-Sphären pendelnde Opener "Chic´n´Stu" sowie die relativ eingängigen "Innervision", "Mr. Jack", "Highway Song" und "Ego Brain" zu nennen, die allesamt trotz ungewöhnlicher Melodieführungen und Harmoniesätze ziemlich ´catchy´ erscheinen. Überhaupt ist es vor allem wieder Tankian, der mit seinem unorthodoxen Gesangsstil für die ganz besondere Note der einzelnen Kompositionen sorgt, sehr auffällig ist zu dem die Integration folkloristischer Elemente bzw. Besinnung auf die armenischen Wurzeln der vier Bandmitglieder (besonders gut nachzuhören im Mittelpart von "Nüguns"). Eine mehr als gelungene Überraschung erwartet Euch dann noch in Form der gefühlvollen und mit - bei dem Budget natürlich echten - Streichern unterlegten Akustikgitarrennummer "Roulette", die mit einem wundervoll zweistimmig gesungenen Chorus und der simplen, aber ergreifenden Refrain-Zeile "I don´t know how I feel when I´m around You" aufwartet. Ganz groß! Ob System Of A Down-Fans das Album nun klauen oder kaufen, ist mir letztendlich egal (dennoch lautet mein gut gemeinter Tipp ´Kaufen´!:)), haben müssen sie diesen Hammer aber auf jeden Fall! Weitere Infos: http://www.systemofadown.de oder http://www.hardplace.de
9/10 - CL


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