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ALLE REVIEWS :: IRONFLAME

IRONFLAME

BLOOD RED VICTORY (39:51 min.)

DIVEBOMB /
Wie so viele Phänomene haben sich Ironflame (oder besser: ihr Alleinunterhalter Andrew D`Cagna) jüngst in Windeseile einen exzellenten Ruf im US Metal-Underground erspielt. Mit dem dritten Album in knapp vier Jahren sollte dieser ausgebaut werden, zumal die Qualität trotz des beachtlichen Outputs durchaus stimmt. D`Cagna spielt die Klaviatur klassischen, meist speedigen und unbedingt traditionellen Power Metals hier mit Ausnahme balladesker Töne absolut professionell, wobei das Album durch die hochmelodischen, verspielteren Gitarren einen deutlichen (early) Pharaoh-Touch erhält. Ansonsten entzückt "Blood Red Victory" eine Klientel, die zu Virgin Steele imaginäre Schwerter in die Höhe reckt, frühe Hammerfall noch immer lieb hat, mittlere Jag Panzer im Schlaf mitjohlen kann, Attacker-Jingles danach als Wecker benutzt und Lethal auch bei der Morgentoilette nicht für die neue Duftkomposition von Axe hält. D`Cagna hält bis auf die Leadgitarren weiter alle Zügel in der Hand, seine Stimme genügt tatsächlich internationalen Standards und die hymnischen Midtempo-Songs "Honor Bound," "Graves Of Thunder" oder die Hymne "Grace And Valor" sind echte Hits mit großem Livepotenzial. Für mein Dafürhalten haben die mitunter gottgleichen Pharaoh aufgrund ihres vielseitigeren Ansatzes und der Kante düsterer Unberechenbarkeit, die Ironflame abgeht (etwa im etwas süßlichen Hook des Openers "Gates Of Evermore"), die Nase qualitativ weiter vorn. Dabei muss man D`Cagna den eingangs erwähnten Kreativitätsschub zugute halten, und hier das Haar in der Suppe zu finden, grenzt tatsächlich auch an die mir eigene Erbsenzählerei. Traditionsmetaller greifen ohne auch nur mit der Wimper zu zucken zu. P.S. Die CD hat im Vergleich zum Vinyl zwei Songs mehr zu bieten, die zur Rezension nicht vorlagen.
8,5/10 - PM.


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