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ALLE REVIEWS :: AGALLOCH

AGALLOCH

THE WHITE EP / THE GREY EP (65:34 min.)

EISENWALD /
Die auf Eis gelegten Agalloch decken mit ihren bisherigen Releases eine beeindruckende Spannbreite von garstigem Black Metal über Dark Metal hin zu verträumtem Neofolk ab. Letztere Nuance des Bandsounds wird auf der "White EP" aus 2008 andächtig zelebriert. Akustikgitarren dominieren, "Gesang" gibt es lediglich in Form esoterischer Chants ("Pantheist") oder beschwörendem Sprechgesang ("Birch White"). Die Songs stellen so etwas wie die akustische Essenz des Cascadian Black Metal dar; ständig erwartet man den Ausbruch wilder Naturmächte, jedoch bleiben diese als hintergründige Drohkulisse hier im Verborgenen. Auf "The Grey" (siehe Cover-Abbildung) fanden sich vier Jahre vorher nur zwei Tracks: der hypnotische Dreizehnminüter "The Lodge" gleicht einer lautmalerischen Reise über die atemberaubenden Landschaften Oregons auf den Schwingen eines Greifvogels, ohne jedoch Begeisterung hervorrufen zu können, zumal der arme Accipitriform am Ende abgeschossen wird. "Odal" im "Nothing Remix" ist absolut verzichtbar, eine Eraserhead-artige Klangcollage für morbide Geister. Der "Shadow Dub" kann nicht der Ernst von Mister Haughm sein. Dieser Reissue ist demnach lediglich etwas für Allessammler, die die EPs noch nicht auf ihrem Agalloch-Schrein stehen haben. Der Rest hört weg bzw. checkt "The Mantle" oder "Ashes Against The Grain" an.
6/10 - PM.


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