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ALLE REVIEWS :: ALCEST

ALCEST

SPIRITUAL INSTINCT (41:02 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
Alcest haben sich über gut ein Jahrzehnt hartnäckig eine immer größere Fanbase erspielt, ein Umstand, der den nun vollzogenen Schritt zum Branchenriesen erklären hilft. Und auch Album Nummer Sechs sollte die Reihen vor den Bühnen weiter schließen helfen, bietet es doch weiterhin sphärische, insbesondere auch ein weibliches Publikum ansprechende Klänge irgendwo zwischen gemäßigtem Black Metal der Sorte Agalloch, Woods Of Ypres und alternativen Querdenkern der Marke Dredg oder Sonic Youth. Dieser Spagat wird vielen potenziellen Hörern weiter deutlich zu weit gehen, jedoch kann man der Band nicht die Gabe absprechen, ihre ausladend entwickelten Klangkonzepte gekonnt zu arrangieren. Die fließenden Gitarrenteppiche entwickeln vom Opener "Les Jardins de Minuit" an die von Visionär Neige gewünschte hypnotische Wirkung ("Le Miroir"), während die ätherischen Gesangslinien diesen Effekt insbesondere in der Single "Protection" untermalen helfen. Konventionelle Songstrukturen gibt es hier auch, jedoch erschienen diese ob der offenen Klanggestaltung und perkussiven Rhythmen weniger zugänglich als üblich. "Sapphire" wird vor der Bühne für mächtig Betrieb sorgen und könnte zudem mit seinem wavigen Appeal wie eben beschrieben dafür sorgen, dass es dort künftig deutlich enger zugeht. In "L´Ǐle des Morts" hingegen tobt sich Neige über neun Minuten aus, zeigt seine gesamte düstere Farbpalette aber auch, dass eine eingespielte Band auch im Studio noch einmal einige Prozent mehr aus den Tracks herauskitzeln helfen könnte. Mit dem zwar gelungenen Titeltrack dreht sich Neiges Formel schließlich auch ein wenig um sich selbst und man wünschte sich endgültig, hier hätten andere Inspirationen ihr Scherflein beitragen dürfen. Nichtsdestotrotz ein gelungenes Album als Einstieg in den neuen Karriereabschnitt.
7,5/10 - PM.


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