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ALLE REVIEWS :: MIRRORPLAIN

MIRRORPLAIN

LOST IN PARADISE (45:04 min.)

FASTBALL / SOULFOOD
In bisheriger Unkenntnis, was den Erstling „Path Of Salvation“ angeht, kann ich mir gleich den nächsten Schritt der Band geben, weshalb ich sofort mit dem Opener ‘Northstar‘ einsteige, der meine Aufmerksamkeitsspanne nach oben puscht. Da zeigen die Jungs, dass sie wissen, was sie tun. Mit melodischer Eingängigkeit und dem nötigen Wiedererkennungswert punktet man auf der ganzen Linie. Interessante Keyboard-Tupfer geben dem Song ein zusätzliches Schmankerl und Christian Döring ist am Mikro einfach eine Macht. Doch was der Auftakt wert ist, zeigt erst der weitere Verlauf, denn die Messe wird nicht mit dem Opener gelesen. ‘Speak To The Deaf‘ zeigt die Band dann schon eher im Licht einer Rock-Formation, zupackend und mit rauer Attitüde. Etwas schwerer tut man sich mit ‘No. 1-0-7‘, irgendwie will der Einstieg nicht so recht zünden und ich habe den Song schon fast als Albumfüller abgelegt. In der zweiten Hälfte funktioniert aber auch das Stück, man hat den roten Faden gefunden und kann sich doch noch ansprechend über die Ziellinie retten. Mit ‘Judgement Day‘ kann man wieder ordentlich punkten und kommt in die Nähe des geschickt arrangierten Openers. So gut Christians Rock-Gesang ist, so schwach ist er in den verhalten arrangierten und nur mit Rock angehauchten Passagen. So offenbart es sich im Anfangsteil des ruhig eingeleiteten ‘Lost In Paradise‘, dummerweise auch noch der titelgebende Track. Irgendwie kratzt man bei diesem Stück nicht mehr so recht die Kurve, so dass man einen Ausfall zu verbuchen hat. Mit ‘Listen Up‘ geht man wieder kraftvoller zu Werke, aber wie beim folgenden ‘Sealed Off‘ bekommt man die Kraft nicht auf die Straße. Mit ‘Drown‘ ist ihnen ein ansprechender Midtempo-Smasher gelungen, der auch live gut in Szene gesetzt werden kann, zumal er Mitgröl-Potenzial hat. Mit ‘World Of Pain‘ und ‘Mr. Hyde‘ gibt es fast zum Abschluss noch mal solide Handwerkskunst. Abgeschlossen wird der Zweitling jedoch mit der Ballade ‘Faceless World‘, bei der Christian mit weicher Stimme einen guten Eindruck hinterlässt. Die gute und nicht zu dick aufgetragene Ballade ist auch ein wohliger Abschluss für "Lost In Paradise", bei dem sich Licht und Schatten die Hand geben. Insgesamt findet man trotz meiner Kritik seine Perlen, die Kontur verleihen und zeigen, dass die Band auf einem guten Weg zu sein scheint. Sicherlich wird Werk Nummer drei noch mehr Aufschluss geben, aber die Saat ist gesetzt und erste Blüten sind erkennbar.
7,5/10 - RB.


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