Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: THE NEPTUNE P ....

THE NEPTUNE POWER FOUNDATION

MEMOIRS OF A RAT QUEEN (38:13 min.)

CRUZ DEL SUR / SOULFOOD
Mitunter werden die Australier schon als das nächste große Ding gehandelt. Gemach, gemach... Eine Mischung aus Freak-Karneval, Joan Jett, Motörhead, Psychedelia und von frühen ZZ Top befeuertem Stoner Rock (alles nachzuhören im Laufe der ersten acht Minuten des Albums) macht noch lange keine Topband. Natürlich lechzen gerade die von The Devil´s Blood Verblendeten noch immer krampfhaft nach Ersatzdroge, aber auch hier bleibt bei nüchterner Betrachtung "nur" ein stinknormale Rockband über, die ihre Sache mit viel Herzblut angeht, textlich hörbar gezielt auf Freakshow getrimmte Semihits wie "Flying Incendiary Club For Subjugating Demons" an den Start bringt und dabei zu gefallen weiß. Wenn sie sich nicht gerade vor der Burg Eltz für Promobildchen abbilden lässt, kommandiert die Imperial Priestess Screaming Loz Sutch (Doppelgähn...) den Sound der Mischpoke durchaus charismatisch, aber so richtig geile Hooks will sie nicht aus dem Äther empfangen. Dafür lyrisch und sexuell Abseitiges wie "I´ll Make A Man Out Of You". Wenn´s schee macht... Mir fehlt hier an mancher Stelle auch der so richtig viehisch rödelnde Instrumentalfaktor (ansatzweise in "The Reaper Comes For Thee"), auch wenn das Break im Mittelteil von "I´ll Make..." zuungunsten vordergründiger Heaviness tatsächlich extrem edel entwickelt wird. Aber was mich als Konsequenz am meisten an diesem Album erstaunt: es ist streckenweise höchst gefällig ("Pagan Inclinations"); und das verbinde ich mit unter die Haut gehendem Rock ´n´ Roll nicht wirklich. Zudem fehlt mir noch der rote Faden; Instrumentalfraktion und Her Mighty Priestess müssten in Zukunft schlicht besser verzahnt werden. Vielleicht versteht man das Ganze auch nur vollends, wenn man die Band schon mal live gesehen hat. Trotzdem gutes Gedöns mit echtem Potenzial nach oben.
7,5/10 - PM.


[ Zurück zum Index ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler