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ALLE REVIEWS :: KILLSWITCH EN ....

KILLSWITCH ENGAGE

ATONEMENT (39:12 min.)

COLUMBIA / SONY
Über die allgemeine Relevanz des Metalcore seit etwa 2010 wurde an dieser Stelle schon einiges gesagt, daher konzentriere ich mich ausschließlich auf das neue Album der Szenevorreiter, dessen "The End Of Heartache" (klingt hier im Riffing von "I Can´t Be The Only One" nach) aus 2004 wohl auf ewig aus das absolute qualitative Highlight des Subgenres darstellen wird. Mit dem getragenen "Unleashed" gelingt den Mannen um Bandhampelmann Adam Dutkiewicz hier ein starker und mutiger Einstieg; einen derart getragenen Song stellen die wenigsten Bands als Opener vor. Aber schon hier gibt es die Trademarks der Amerikaner zu hören: kantige Downbeat-Riffs untermalen das Wechselspiel aus heftigen Screams und betörenden Melodien. Natürlich wird danach größtenteils deutlich kerniger zu Werke gegangen, etwa im rasanten "The Signal Fire" (mit ex-Sänger Howard Jones) und der brutalen Testament-Hommage "The Crownless King" (hier röhrt Chuck Billy höchstselbst). Mir gefallen jedoch zunächst weniger auffällig strahlende Perlen wie das mit einem schönen Refrain aufwartende, um die Ecke gedachte "Us Against The World" oder der hochmelodiöse Melancholiebrocken "I Am Broken Too" noch einen Deut besser. Nach dem cool aus der Hüfte gefeuerten Semihit "As Sure As The Sun Will Rise" wird das Songwriting auf der B-Seite mitunter etwas beliebiger und die Riffs weniger zwingend, bei "Know Your Enemy" etwa grüßt der Genre-Setzbaukasten. Insgesamt ist "Atonement" in der Breite stärker, in der Spitze jedoch etwas schwächer als seine beiden Vorgänger "Disarm The Descent" und "Incarnate" ausgefallen. Kurzum: Killswitch Engage sind weiterhin nicht nur Szenevorreiter, sondern auch die qualitative Speerspitze des klassischen Metalcore, ohne dabei jedoch bedingungslose Begeisterung auslösen zu können.
7,5/10 - PM.


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