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ALLE REVIEWS :: PRISTINE

PRISTINE

ROAD BACK TO RUIN (47:39 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
Von Nuclear Blast vor vier Jahren im Zuge des sich abzeichnenden Erfolgs der Blues Pills als Hoffnungsträger gesignt worden zu sein, war für die Norweger sicher kein leichtes Brot. Mit Album Nummer fünf in acht Jahren demonstrieren die Skandinavier nunmehr jedoch Nachhaltigkeit und eine stilistische Bandbreite, die von beschwingten Rockern ("Pioneer") über doomige Klänge (Titeltrack) bis hin zu soulrockigen Black Crowes-Reminiszenzen ("Bluebird") oder Free-lastigen Blues-/Folkjams (Aurora Skies" bzw. "Your Song") und gar MC5-Garagenrock ("Dead End") reicht, dabei von Sängerin Heidi Solheim stets kompetent in Szene gesetzt wird. Pristine stehen auch in Sachen produktionstechnischer Experimentierfreude den beseelten Rival Sons deutlich näher als Blues Pills: es groovt, es knarzt, klingt spontan (der coole Siebenminüter "Blind Spot") und ist dabei doch so durchkomponiert, dass gerade die Hooks Ehrenrunden drehen ("Sinnerman"). Dabei beißt die Band nie zuviel vom Kuchen ab, sondern bündelt ihre ureigenen Stärken und produziert so ein Album, das die 70er auf moderne Art und Weise hochleben lässt ‒ damit bewegt man sich auf demselben Niveau wie die letzte Rival Sons, auch wenn "Road Back To Ruin" gegen Ende ein wenig die Luft ausgeht.
8/10 - PM.


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