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ALLE REVIEWS :: SACROSANCT

SACROSANCT

NECROPOLIS (57:37 min.)

ROCK OF ANGELS /
Dieses bereits Ende letzten Jahres erschienene Comeback darf auf diesen Seiten keineswegs zu kurz kommen: Sacrosanct veröffentlichten Anfang der 90er Jahre drei sehr interessante, jedoch weitestgehend unbeachtete Alben. "Necropolis" spiegelt stilistisch die mit dem formidablen Abschiedswerk "Tragic Intense" (der Rausschmeißer "The Pain Still Lasts" ist offensichtlich ein Echo von dessen herzzerreißendem Opener "At Least Pain Lasts") zutage tretende stilistische Zerrissenheit der Holländer wider: der zeitweise etwas wüst-juvenile Techno-Thrash der beiden ersten Alben klingt nunmehr (angenehm) domestiziert ("The Grim Sleeper" oder das Anacrusis-Riff in "Only One God"), ansonsten wird die alternative Kante des genannten Albums mit knackigem Power Metal verschmolzen, der stellenweise durchaus frickelig daherkommen darf ("Clouds Obscured The Sun"). Die schöne Stimme Richard F. Hesselinks, die sich geschmeidig über die Wiedererkennungswert herstellenden, edlen Harmonien Randy Meinhards legt, sorgt für eine behutsame Verschmelzung der melodischen und zupackenden Elemente im Sound Sacrosancts, wodurch ein neues, mitunter erstaunlich zahmes, aber auch eigentümliches Klangbild entsteht. Tiefgründiges wie "My Last White Light" muss man zum Beispiel auf dem letzten Fifth Angel-Werk lange suchen, und überhaupt ist "Necropolis" trotz des etwas reißerischen Titels nebst Artworks ein zutiefst (im besten Sinne) erwachsenes Metal-Album. Die Songaufbauten sind durchdacht und können die zwischen 5 und 9 Minuten langen Kompositionen nachhaltig tragen, die Musiker wissen hörbar, was sie tun, und auch die sehr moderne, offensichtlich am Computer entstandene, Produktion ist transparent und ausgewogen. Super Ding ohne Effekthascherei oder echte Durchhänger für Fans von Artillery, Teramaze (Hesselinks Melodieführung) oder Meshiaak. So machen Comebacks Sinn.
8/10 - PM.


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