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ALLE REVIEWS :: PANDORIUM

PANDORIUM

THE EYE OF THE BEHOLDER (53:30 min.)

ROLL THE BONES / EDEL
Das junge „Roll The Bones“-Label hat bereits eine ganz eigene Handschrift entwickelt. Sowohl musikalisch als auch optisch passen PANDORIUM perfekt in dieses Muster. Schon beim ersten Blick auf das tolle Artwork und die wertige Aufmachung von „The Eye Of The Beholder“ freut man sich auf den ersten Durchlauf, welcher dann diesen ersten positiven Eindruck nicht nur bestätigt, sondern verstärkt. Die Mindener verfügen über weit überdurchschnittliche technische Fähigkeiten, vor allem das Gitarrengespann Hilbig/Bajrami rifft und soliert sich dermaßen erfrischend durch die neun Tracks auf „The Eye Of The Beholder“, dass es eine wahre Freude ist. Wenn Letztgenannter dann auch noch die Akustische auspackt und ein klassisch-orientalisches Feuerwerk entfacht, kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus. Das ist Tech Thrash auf höchstem Niveau, auf dem hierzulande höchstens noch Sweeping Death agieren. Der einzige kleine Kritikpunkt ist die Tatsache, dass Fadil Bajramis bissige Vocals zwar die ebenso wütenden wie sozial-kritischen Lyrics schön aggressiv rüberbringen, aber zu eindimensional sind, um die vielschichtige Musik von PANDORIUM adäquat zu unter- bzw. zu übermalen. Zwar war Chuck Schuldinger auch nicht der begnadetste Sänger und hat mit Death trotzdem Metal-Geschichte geschrieben, aber erst als er mit Tim Aymar „The Fragile Art Of Existence“ aufnahm, zeigte er eindrucksvoll, dass diese Art von Musik auch mit Göttergesang hervorragend funktioniert. Als hätte das PANDORIUM-Mastermind es selbst erkannt, baut er in die abschließende ‚The Tower‘-Trilogie ein paar sehr coole Flüsterpassagen und Sprechgesang ein, was diesen Dreiteiler, zusammen mit seinem verschachtelten Aufbau, zum Höhepunkt eines ohnehin äußerst gelungenen Albums macht. K.A.U.F.E.N.!
8,5/10 - AF.


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