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ALLE REVIEWS :: SEPTAGON

SEPTAGON

APOCALYPTIC RHYMES ( min.)

CRUZ DEL SUR /
Wer einheimischen Thrash Metal aufgrund der Szenegrößen der Achtziger, ich werfe mal Namen wie Kreator, Sodom und Destruction unter die Leserschaft, auch heute noch hauptsächlich als räudiges Geballer mit mehr oder minder eindimensionalem Gesang versteht, der hat den Großteil der letzten Dekade verpasst. Während sich Onkel Tom mit angesagten(?) Party-Hits auch auf der anderen Seite der Extrem-Musik tummelt und Kreator spätestens mit „Hordes Of Chaos“ völlig amerikanisiert klingen, tauchen im thrashigen Untergrund auch Truppen auf, deren Mitglieder aufgrund jahrelanger Erfahrung und einem Gespür für gute Melodien, eben nicht nur im Fahrwasser von Slayer, Exodus & Co. segeln, sondern eher an melodische Thrash-Combos wie Heathen oder Forbidden erinnern. Septagon nennt sich jenes Konglomerat an fähigen Musikern, die eben jene Trademarks in ihrer Musik vereinen. Gelungene Riffs, melodiöser Gesang und gefällige Melodien, dazu noch gepaart mit kritischen Texten, die auch Bands wie Toxik oder Realm hätten verfassen können. Rein musikalisch bieten die Süddeutschen einen Querschnitt aus melodiösem Thrash, lupenreinem Speed und etwas Power Metal. Herausragende Songs sind in meinen Ohren das herrlich ins Ohr gehende „Home, Sweet Hell“ , das mit witzigem Mitsing-Refrain ausgestattete „P.O.T.U.S.A.“, das speedige „Nothingness Awaits“, das gebremste, leicht balladeske „Sunset Blood“ und das überragende, melodische „The Unfathomable Evil“. Leider gibt es auch einige (wenige) Passagen, die im Vergleich zum Rest zurückstecken müssen, da sie nicht durchwegs überzeugen, was dazu führt, dass Septagon mit ihrem Zweitwerk „Apocalyptic Rhymes“ nur an der Neun kratzen. Liebhaber melodischen und anspruchsvollen Speed und Thrashs sollten aber nicht zögern zuzugreifen, denn falsch machen kann die Fanschar mit einem solchen Kauf nichts. Und hört bitte auf solche Musik zu streamen, zu downloaden oder schwarz zu brennen, denn sonst wird es solche Bands in einigen Jahren nicht mehr geben.
8,5/10 - SBr.


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