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ALLE REVIEWS :: ASHES OF ARES

ASHES OF ARES

WELL OF SOULS (58:02 min.)

ROAR! / SOULFOOD
Das Ergebnis ist manchmal größer als die Summe seiner Teile. Oft aber auch nicht. Häufig ist es allerdings nicht mal das, und ASHES OF ARES sind ein gutes Exempel hierfür. Freddie Vidales bediente mal bei ICED EARTH die sechs Saiten, Matt Barlow drückte bekanntlich eben jenen ICED EARTH bei Klassikern wie „The Dark Saga“, „Burnt Offerings“ oder „Something Wicked This Way Comes“ seinen vokalen Stempel auf und Drummer Van Williams, heuer nicht mehr als offizielles Bandmitglied gelistet, wohl auf seine Arbeit mit GHOST SHIP OCTAVIUS fixiert und somit nur noch als Studiomusiker für die Kessel verantwortlich zeichnend, schaffte es bei und mit NEVERMORE eine Drumarbeit zu entwickeln, die Maßstäbe setzte und Horden von Trommlern um bahnbrechende Individualität voraus war. Ergo: eine solche Bande sollte einiges auf die Beine stellen können. Aber schon beim selbst betitelten Debüt (Nuclear Blast, 2013) zündete die Kollaboration nur bedingt und leider gebärdet sich der Eindruck bei „Well Of Souls“ nicht viel anders. Die Gesangspalette, die man bei Barlow schätzt, ist vorhanden: hohe Schreie, kraftvolle Mitten, samtige Tiefen. Power-Riffs im Iced-Stil treiben die elf Songs nach vorne, die eine oder andere balladeske Sequenz oder progressivere Passage wird zudem nicht vergessen. Vidales ist jedoch lange kein Songwriter vom Kaliber eines Jon Schaffer und einzelne gute Metal-Riffs garantieren noch keine fesselnde Komposition. Will sagen, wo sind Hooks, Widerhaken, große Momente? Schaffer brachte Barlow zum Strahlen, hier fehlt jedoch schlichtweg der Funke. Nach mehreren Versuchen bleibt jedenfalls leider so gut wie nix hängen und selbst Über-Drummer Van Williams geht ebenso im Einerlei unter bzw. schafft es nicht dem Material seinen originellen Stempel aufzudrücken. Der Bonustrack „You Know My Name“ als finaler Abschluss des im Digipak erscheinenden Werks, im Original von Chris Cornell und hier schon wenig packend, ist zwar als Geste und Tribut nett gedacht, lässt aber noch ratloser zurück. Fazit: Durchschnittlich und bestenfalls knappe sechs Punkte wert. Subjektiv gesehen somit eine eher enttäuschende Vorstellung.
6/10 - CL.


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