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ALLE REVIEWS :: BLACK OATH

BLACK OATH

BEHOLD THE ABYSS (41:23 min.)

HIGH ROLLER / SOULFOOD
Die Mailänder waren spätestens mit ihrem letzten Dreher "To Below And Beyond" zu einem echten Geheimtipp in Sachen atmosphärischer Doom Sounds geworden, dementsprechend kann es nicht verwundern, dass inzwischen eines der führenden Underground-Labels zugegriffen hat. Bereut haben wird man dies zwar nicht, denn "Behold The Abyss" ist erneut ein mutiges und inspiriertes Stück Musik geworden, kein schneller Snack für zwischendurch, sondern zumindest streckenweise ein Gourmethappen für Stunden der Muse und Einsamkeit mit einem guten Whisky in der Hand. Die in der Regel über sieben Minuten langen Songs verbinden noch immer mannigfaltige Parts in stimmiger Manier, insgesamt haben Black Oath die Experimentierschraube jedoch etwas zurückgedreht und pendeln weniger aufregend als noch vor drei Jahren zwischen Doom (der überraschend traditionelle Hymnus "Chants Of Aradia"), zupackendem Metal (gerne auch mal dezent Black: "Lilith Black Moon") sowie latenten Gothic-Vibes. Die Songs werden dabei spielerisch exzellent und mit großem Gefühl vorgetragen (man höre die Harmonien am Ende des Titeltracks und Openers). Auch ohne die auf dem Vorgänger latenten Psychedelic-Versatzstücke machen Black Oath aus ganz viel Alt ganz viel Neu (der abgedrehte Schluss von "Profane Saviour"), vergessen dabei zum Glück auch nicht, den Hörer zu umgarnen, anstatt ihm Abwechslung als Selbstzweck vorzusetzen, und so wird selbst ein zunächst etwas unscheinbarer Song wie "Once Death Sang" (schöne weibliche) Vocals durch seinen orgiastischen Aufbau plötzlich noch zu etwas Besonderem. Insgesamt reiht sich "Behold The Abyss" jedoch eher neben die beiden ersten Alben und bietet gutklassigen, eigenständigen Doom Metal mit viel Atmosphäre. Das Versprechen von "To Below And Beyond" kann so nicht ganz eingelöst werden.
7,5/10 - PM.


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