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ALLE REVIEWS :: NEW LIGHT CHO ....

NEW LIGHT CHOIR

TORCHLIGHT (45:52 min.)

SVART / CARGO
William Turner spielte mit dem Licht. New Light Choir spielen mit dem Feuer. Ihr schon auf "Volume II" etablierter Sound ist nichts für schwache Nerven, da er sich Einflüsse aus gefühlt zwanzig verschiedenen Spielarten des Rock und Metal (von Rush bis Enslaved) einverleibt. Die Songs versprühen daher nicht eben überraschend eine latent hektische Aura, und gerade das dem Hörer als Gesang verkaufte nasale Gesäusel schreckt zarter besaitete Seelen sofort ab. Mich diesmal auch, und hätte es auf dem von mir mit acht Punkten deutlich zu hoch bewerteten Debut schon tun sollen. Dieses ohne Emotion und Technik (Timbre? Fremdwort! Phrasierung? Wo ist das Lexikon?) vorgetragene Kermit der Frosch-Gejodel erstickt die in Stücken wie dem epischen "Firebird" oder dem eigentlich geil nach Primordial klingenden "Adamantine" mehr als nur rudimentär vorhandenen instrumentalen Ansätze im Keim. Hier wird musikalische Substanz auf dem Underground-Altar des Kauztums geopfert, was wirklich schade ist, denn mit einem Sänger hätte "Torchlight" (wie auch "Volume II") ein wirklich gutes Album werden können. Was ich 2015 noch als "erfrischend anders" empfand, ist eigentlich nur ärgerlich. Aber schließlich galt auch Turner zu Lebzeiten als Verrückter...
6/10 - PM.


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