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ALLE REVIEWS :: DAWN OF WINTE ....

DAWN OF WINTER

PRAY FOR DOOM (51:58 min.)

I HATE / SCHWEDEN-IMPORT
Ihrem Zehnjahres-Rhythmus folgend und somit noch länger als Mirror Of Deception nahmen sich deren schwäbische Nachbarn von Dawn Of Winter Zeit für ihr neues Langeisen, veröffentlichten zwischendurch aber immerhin noch eine EP. Nun spendieren sie uns pünktlich zum ersten Kälteeinbruch jedoch ebenfalls ein formidables Stück Musik für lange Nächte vor dem Holzofen. Schon der düstere Opener, textlich eine Adaption des E.A.Poe-Klassikers "A Dream Within A Dream", ist ein veritabler Hit mit großartigem Hook, auch wenn man sich erst einmal an den ungewohnt räumlichen, etwas halligen Sound gewöhnen muss. Der folgende unbarmherzige Groover "The Thirteenth November" würde auch der dritten Band des langsamen Schwabentriumvirats, Doomshine, gut zu Gesicht stehen. Schon jetzt ist klar: Jörg M. Knittels Riffideen schneiden rasiermesserscharf, Mutz´ Vocals klingen selbstbewusster und geschmackssicherer denn je, die stoischen Rhythmen werden punktgenau vorgetragen. Dieser Eindruck verfestigt sich immer mehr, und gerade die Refrains erstrahlen hier heller denn je, egal, ob nun hymnisch der Hippie-Ära huldigend ("Woodstock Child"), episch ausladend (Titeltrack) oder nüchtern traditionell ("The Sweet Taste Of Ruin"). Knittel spielt zudem mehr denn je mit verschiedenen Gitarrenstimmungen (zum Beispiel im harten, jedoch zu hektisch geratenen Experiment "The Orchestra Bizarre"). Einzig die etwas eintönige, eherne Grundschemata verfestigende architektonische Gestaltung der Songs bedürfte ab und an der Variation, und im hinteren Albumdrittel zündet nicht mehr jede Idee. Nichtsdestotrotz haben Dawn Of Winter ein "In The Valley Of Tears" und "The Peaceful Dead" absolut ebenbürtiges, auch ästhetisch ansprechendes Werk auf die Beine gestellt, das zwingend in jede Sammlung traditioneller Doom-Metal-Kost gehört. Bis 2028 dann, Jungs...
8,5/10 - PM.


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