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ALLE REVIEWS :: THE ETERNAL

THE ETERNAL

WAITING FOR THE ENDLESS DAWN (74:45 min.)

INVERSE /
Vor rund fünfzehn Jahren haben sich die Australier THE ETERNAL formiert und in dieser Zeit trotz diverser musikalischer und personeller Änderungen fünf Alben veröffentlicht. Jetzt kommt man mit Werk Nummer sechs zurück und setzt nach vier Jahren Veröffentlichungspause mal wieder ein Lebenszeichen. Bei sieben Tracks und einer Spielzeit von über vierundsiebzig Minuten kann man sich vorstellen, was einen erwartet, wenn der Song im Durchschnitt zehn Minuten lang ist. Die ausufernden Kompositionen finden ihren Anfang bereits mit dem fast zwanzigminütigen Opener ‘The Wound ‘, der mit einer ausgedehnten Instrumentaleinleitung beginnt. Die doomigen Songs haben nicht nur Überlänge, sondern auch viel Melodie und Groove, wobei man häufig mit Wiederholungen arbeitet, was hörtechnisch gewisse Längen verleiht. Der Klargesang von Mark Kelson passt eher zu einer Pop-Formation als zu einer Rock- oder Metal-Band. Insgesamt verliert "Waiting For The Endless Dawn" durch den Gesang, die künstlich geschaffenen Längen und den Mangel an Abwechslung und das Fehlen von Durchschlagskraft. Dagegen stehen schöne Melodien, viel Groove und Eingängigkeit, die man sich auch bei ausgedehnter Spielzeit gut anhören kann. Den Gastgesang von Mikko Kotamäki (SWALLOW THE SUN) darf man noch erwähnen, denn so gut er eigentlich zu einer Veröffentlichung aus dem Doom-Bereich passen würde, so unpassend kommt er hier und sorgt für einen harten Gesangsbruch. Wie man meinen Ausführungen entnehmen kann, schwanke ich bei meiner Bewertung etwas, denn einerseits hat das Album schöne und interessante Songs aufzubieten, andererseits aber auch ein paar kleinere Schönheitsfehler. Dennoch hat die Band hier viel investiert, gearbeitet und gefeilt und etwas erschaffen, das einen über die kleinen Schwächen hinwegsehen hilft. Von daher doch:
8/10 - RB.


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