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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INTO ETERNITY

INTO ETERNITY

THE SIRENS (50:01 min.)

M-THEORY / MEMBRAN
Tim Roth ist nicht unterzukriegen. Zehn Jahre nach "The Incurable Tragedy" meldet er sich mit runderneuertem Line-up zurück, wobei insbesondere Chanteuse und Angela Gossow-lookalike Amanda Kiernan (sie klingt auch tatsächlich wie eine Kreuzung aus Gossow und Dawn Crosby) den Bandsound hörbar verändert. Und genau hier liegt mitunter die Krux dieses Albums, denn man hätte die Sirene dem Titel gemäß an manchen Stellen noch etwas mehr von der Leine lassen können/müssen. Gerade im ersten Albumdrittel verlieren sich Into Eternity an einigen Stellen in hörbar an klassischer Musik geschulten Symphonik-Abfahrten, ein Umstand, der ein wenig auf Kosten echten Bandfeelings geht, ebenso wie die Tatsache, dass die Drums im Aufnahmeprozess offenbar zu Beginn und ultrapräzise zu Click-Track eingeholzt wurden, wodurch die instrumentalen Parts mitunter wie ein Drum-Clinic mit Gitarrenuntermalung wirken (was man im Mix hätte ausbessern können). Aber Obacht: es gibt eben auch in solchen Songs diese großartige Momente, sodass der Titelsong oder die Single "The Fringes Of Psychosis" dennoch Sogwirkung entfalten, während das für Bandverhältnisse recht eingängige "Devoured By Sarcopenia" oder die architektonische Meisterleistung "Nowhere Near" als Kompositionen durchgehen, in denen die Band ihrer Sängerin jenes Vertrauen schenkt, das man eben nur in eingespielten Bandgefügen fühlen kann. "The Sirens" ist ein Album, auf dem Into Eternity hörbar nach Neuorientierung ringen; die Trademarks (irrwitzige Skalenritte und Taktgewitter, gefühlvolle Akustikparts mit mehrstimmigen Gesängen versus brutale Vokalattacken) müssen noch letztgültig neu austariert werden. Jedoch ist man hörbar schon auf einem (knapp) guten Wege.
7/10 - PM.


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