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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IRON MAIDEN

IRON MAIDEN

THE BOOK OF SOULS: LIVE CHAPTER (100:10 min.)

PARLOPHONE / WARNER
Die Kuh wird solange gemolken, wie sie Milch gibt... Nach den Vinyl-Reissues und Bruce Dickinsons Autobiographie greifen die Legionen ergebener Maiden-Fans vor Weihnachten natürlich auch noch die obligatorische Live-Doppelscheibe ab, ohne die ein Maiden-Tourzyklus dieser Tage offenbar nicht mehr auskommt. Da es sich bei "The Book Of Souls" allerdings auch mal wieder um ein anständiges Album handelte, macht dieser Doppeldecker deutlich mehr Sinn als "En Vivo!", das wegen der darauf vesammelten "Final Frontier"-Rohrkrepierer nur zur Hälfte hörbar ist. Da sind Songs wie der Opener "If Eternity Should Fail" oder der typische Harris-Stampfer "The Red And The Black" (mit von einem in guter Form aufsingenden Dickinson sehr modern interpretiertem Mittelteil) doch von deutlich anderem Kaliber, und da mit "Children Of The Damned" auch mal wieder ein live nicht so häufig zu Ehren kommender Klassiker verewigt wurde, läuft "Live Chapter" tatsächlich recht gut rein, auch wenn man sich gewünscht hätte, dass Maiden mal wieder eine Tour mit gut durchmischter Setlist aus Klassikern und den Hits der post-"Brave New World" (nein, sicher nicht "Blood Brothers"...) spielen würden, die dann auch ein wirklich neuartiges Livealbum ergeben würde. Von Tony Newton gut produziert, bietet "Live Chapter" echte Hallenatmosphäre (leider sind einige Übergänge etwas holprig geraten, auch wenn es natürlich Sinn macht, Songs von verschiedenen Stationen der Welttournee zusammenschneiden), wobei etwa die italienischen Fans bei "Powerslave" und die Südamerikaner bei "Fear Of The Dark" und "Iron Maiden" den Vogel abschießen. Erstaunlich auch das Revival des einstmals etwas ungeliebten Adrian Smith-Stadionrockers "Wasted Years", den nicht wenige Fans (nicht zuletzt Night Demon) für sich wiederentdeckt zu haben scheinen. "Live Chapter" ist demnach ein anständiges Livealbum, bei dem man sich nicht über den Erwerb ärgert, dass aber auch ein Stück weit hinter den Referenzwerken "Live After Death" und "Live In Rio" zurückbleibt.
Ohne Wertung - PM.


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