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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HORISONT

HORISONT

ABOUT TIME (37:40 min.)

CENTURY MEDIA / SONY
Es gibt nicht viel Bands, die das Wagnis eingehen, ein Cover als Opener für ein reguläres Studioalbum zu wählen. Der geschmackvoll gewählte Jimmy Webb-Song "The Hive" bringt das mit einem, sagen wir, gewagten "Time Machine"-Artwork aufwartende Album jedoch mit hysterischen Screams und Kontrapunkten direkt auf Betriebstemperatur. Darüber hinaus zeichnet sich damit bereits a) die eklektische Ausrichtung von "About Time" sowie b) dessen neue Konzentration auf knackige Songstrukturen ab: Außer dem abschließenden Titelsong kratzt kein Song an der 4-Minuten-Marke, was angesichts der teils ausladenden Songs auf dem Vorgänger als durchaus bemerkenswert gelten darf. Und wie gut diese Fokussierung Horisont zu Gesicht steht: "Electrical" dürfte ab sofort jeden Rockclub zum Kochen bringen (auch und gerade die weibliche Fanschar ansprechend), "Without Warning" zeigt Foreigner, wie große AOR-Songs (überhaupt ist dieser neue Einschlag beinahe allgegenwärtig) knackig instrumentiert werden, "Point Of Return" verbeugt sich (und zwar ohne vor die Wand zu fahren) vor den überlebensgroßen Rush-Alben der späten 70er. Doch genug des Namedroppings: Classic Rock ist per definitionem kein innovatives Genre, warum sollen sich, dazu noch offensichtlich sehr belesene, Fans also nicht bei ihren Einflüssen bedienen. "About Time" ist schließlich und schlicht ein zwingend durchkomponiertes Rockalbum mit viel Hirnschmalz, zudem klingt es trotz der Vielzahl der Vorbilder wie aus einem Guss. Was einzig zum Ritterschlag fehlt, sind ein bis zwei weitere lüsterne Hits von "Electrical"-Format. Für Musikliebhaber mit Faible für die 70er dennoch ein Fest und eine bei aller Eingängigkeit auch klangliche Entdeckungsreise, da sämtliche Songs mit mannigfaltigen instrumentalen Details aufwarten.
8,5/10 - PM.


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