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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: KYPCK

KYPCK

ZERO (61:05 min.)

RANKA KUSTANNUS / SOULFOOD
Dieser Spätherbst / Winter ist eine gute Zeit für Doomheads: Khemmis, Black Oath, Doomsday Kingdom, Albez Duz und Spiritus Mortis wuchten allesamt wertige VÖs ins CD- bzw. Plattenregal, und nun gibt es für die traditionell nach Obskuritäten dürstenden Klientel ein weiteres Schmankerl in Form des Viertlings der Finnen Kypck. In Ermangelung von Russischkenntnissen werde ich hier die englischen Songtitel nennen, aber ja, die Finnen bedienen sich weiterhin der Sprache von Tolstoi, Dostojewski, Solschenizyn & Co. Wohl dem, der dies kann, denn die Sprache schmiegt sich vorzüglich an die den Doom umwehenden düsteren Stimmungen an, die bei Kypck mit latenten Gothic-Vibes light im Stile In Extremos ("I Am Free") oder, in den schattigsten Momenten, der verkannten Gloomrocker Jack Frost garniert werden ("2017"), Vergleiche, die insbesondere die Melodieführung sowie der raue Charme von Sänger Erkki Seppänen nahe legen. Das Riffing bedient sich moderner Rhythmus-Patterns ("Vengeance Is Mine"), spricht mitunter aber durchaus auch Traditionalisten an ("Stroll By The Banks Of Neva") und unterstreicht in seiner Üppigkeit den orchestralen Ansatz der Finnen, der im Funeral-Elemente verwurstenden Epos "I See A Face In The Sky" seinen Höhepunkt findet. Nach einem recht leichtfüßigen Einstieg fordern Kypck den Hörer in der zweiten Hälfte des Albums mit Sperrfeuern der Marke "Russophobe" heraus und kommen dabei leider etwas vom Kurs ab, indem sie sich in belanglosen Krafthubereien verlieren ("My Life" / "The Last Tour"), die die Finesse ihrer besten Kompositionen vermissen lassen. Leider ist dies der Eindruck, der am Ende bestehen bleibt, was jedoch auch nicht den Blick auf die geschilderten Stärken dieses Albums versperren sollte.
6,5/10 - PM.


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