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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN FLAMES

IN FLAMES

BATTLES (47:45 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
In Flames schielen heute kompromisslos auf ein junges Stadionrockpublikum, das ist allseits bekannt. Wer also noch immer meckert, nicht mit einem neuen "Colony" oder wenigstens "Reroute To Remain" bedient zu werden, dem wollen die Schweden gar nicht helfen. Da die Band also in erster Linie nicht für sich selbst und den gemeinen Metalfan, sondern auf eine weitaus breitere Zielgruppe zugeschnitten komponiert, gilt es, ihre diesbezüglichen Kompetenzen nüchtern zu bewerten. Tatsächlich überzeugt "Battles" vor diesem Hintergrund weit mehr als das öde "Siren Charms" - bei allem Bubblegum, den Fridén heutzutage über seine alternativ angehauchten Refrains legt, sind diese weitaus zwingender ausgefallen als noch auf dem Vorgänger. Gnadenlos legen es In Flames auf Eingängigkeit an, das (fast immer hymnische) Hook ist immer der Star, die Instrumentierung (die Gitarren untermalen hier lediglich) ist dem zweckdienlich untergeordnet. Natürlich übertreibt man es dabei mitunter mit den auf den Hüften kleben bleibenden Geschmacksverstärkern (effektheischende Kinderchöre in "The Truth" und "The End"). Jedoch kommt man nicht umhin, die neue Ökonomie im Songwriting ("In My Room") als Gewinn zu verbuchen. Zu begeistern, sprich: emotional mitzureißen, vermag ein am Reißbrett designtes Album selbstredend nicht, zu sehr sieht man sich als aufmerksamer Hörer in der mit diplomatischer Geste untermalten, auf Wohlgefallen ausgerichteten Umarmung der Komponisten gefangen. Dennoch ist "Battles" (allerdings nur für solche, die die eingangs erwähnte Nostalgie zu vermeiden wissen) ein objektiv gutes Album von echten Profis, die mit diesem Album sicher erfolgreich auf die lukrativen kommerziellen Lorbeeren schielen, die es nach dem in Bälde erfolgenden Rücktritt der großen Dinos einzuheimsen gilt.
7,5/10 - PM.


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