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ALLE REVIEWS :: Index: '1' :: 1476

1476

WILDWOOD ( min.)

PROPHECY / SOULFOOD
1476...war da was? Da die Band aus New England stammt, fängt ihre Zeitrechnung ja eigentlich erst mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, im Jahre 1492, an. Das Ei des Kolumbus haben die Amis auf ihrem ersten Longplayer aus dem Jahre 2012, der heuer von Prophecy Productions wiederveröffentlicht wird, freilich nicht entdeckt. "Wildwood" wandelt irgendwo zwischen Alternative und Avantgarde, einerseits The Cure (Gesang), Anne Clark (Sprechpassagen) und New Model Army (Gitarren) zitierend, andererseits aber auch neue Pfade beschreitend. Das Grundkonzept des Albums basiert auf der Vorstellung, möglichst naturbelassen zu klingen. Zu diesem Zweck wurden viele Akustikinstrumente wie die gute alte Sixstring oder Percussions eingesetzt. Außerdem entstanden die Songs quasi spontan, während der Aufnahmen, was ihnen eine gewisse Frische und Unbekümmertheit verleiht. Dadurch erscheint "Wildwood" als kohärente Einheit, aus der sich kaum einzelne Songs herauspicken lassen. Gleichzeitig hat man das Gefühl, dass nicht alles wirklich zu Ende gedacht wurde und den Arrangements teilweise ein längerer Reifungsprozess gut getan hätte. Tja, wie man`s macht, macht man`s verkehrt oder eben richtig, denn insgesamt weiß "Wildwood" schon zu gefallen. Und wem`s gefällt, der kann demnächst den kompletten Backkatalog von 1476 plus ein brandneues Album über Prophecy erwerben.
6,5/10 - AF.


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