Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: UNCLE ACID AN ....

UNCLE ACID AND THE DEADBEATS

THE NIGHT CREEPER (53:45 min.)

RISE ABOVE / SOULFOOD
Die Band aus dem englischen Cambridge polarisiert mit ihrem im ganz frühen Garagenpunk verwurzelten Sound wie kaum eine andere. Das mit reichlich Psychedelia angereicherte Klanggebräu ist in den besten Momenten dazu angetan, Tanzflächen promillestark vibrieren zu lassen, in den (gerade auf dem Zweitling "Mind Control" nicht eben rar gesäten) zäheren Passagen droht man hingege, als Valiumersatz herhalten zu müssen. Was erwartet den Hörer also auf Album Nummer drei? Nun, plakative Ohrenschmeichler wie „I’ll Cut You Down“ oder „13 Candles“ lässt man nicht aufs dürstende Fanvolk herabregnen (am nächsten kommt dem noch "Melody Lane"), vielmehr muss man sich einige hypnotische Highlights ("Pusher Man") erst einmal erarbeiten. Die stets verwaschene, zudem mit subtilen Horrorsoundtrackorgeln arbeitende Produktion macht es dem Hörer ebenso wie die in esoterischen Höhen schwebenden Vocals dabei nicht leichter, und Stücke wie das monotone "Inside" stellen die Duldsamkeit selbst des geneigtesten Fans tatsächlich auf harte Proben. Aber wie gesagt: Hypnose spielt eine große Rolle in der Uncleschen Praxis, Psychoanalyse ist hier wichtiger als Knochenflickerei. Da darf man schon einmal den "Slow Death" sterben. Nicht so schön wie auf dem Debüt zwar, aber immerhin gediegener.
7/10 - PM.


[ Zurück zum Index: 'ALL' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler