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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: THRUST

THRUST

FIST HELD HIGH (REISSUE 2CD) ( min.)

METAL BLADE / SONY
1984 - allein die bloße Erwähnung des Jahres jagt Nostalgikern Scheuern über den Rücken - "Powerslave", "Ride The Lightning", "Stay Hungry", "1984", "And The Cannons Of Destruction Have Begun...", "March Of The Saint", "King Of The Dead", "The Last In Line", "Ample Destruction", "Hail To England", "The Warning", "Gates To Purgatory", "Metal Church", "Saint Vitus", "Go For The Throat", "Marshall Law" oder "Battle Cry" (die Liste ließe sich problemlos fortsetzen). Neben solchen Hochkarätern fiel es Thrust naturgemäß schwer, sich zu behaupten, obwohl man mit "Fist Held High" ein gutes Album in der Hinterhand hielt. Auf diesem Reissue erhalten Fans und solche, die es werden wollen, die absolute Vollbedienung. "Fist Held High" bietet bekanntlich rohen US-Power-Metal in der Schnittmenge Omen, Obsession, Nasty Savage, Agent Steel, Cirith Ungol und Savage Grace. Thrust halten sich nicht lange mit Feinheiten auf, sondern fahren das volle Brett - die extremen Vocals John Bonatas sägen mit der Intensität eines David Wayne-Tim Baker-Hybriden durchs Gehör, die Riffs schneiden wie Macheten durchs Unterholz. Bei aller Nostalgie gilt es jedoch zu konstatieren, dass durchaus deutlich wird, warum Thrust in der zweiten beziehungsweise dritten Reihe standen: die kompositorische Klasse vergleichbarer Meilensteine wie "Metal Church", "Go For The Throat" oder "March Of The Saint" erreicht man zu keinem Zeitpunkt, dazu sind die Kompositionen zu primitiv, auch wenn man sich zu den feisten Riffs von "Thrasher" oder dem speedigen Titeltrack gerne wieder ins Entstehungsjahr beamen lässt. Neben dem Album bietet diese 35th-anniversary-edition (bezogen auf die Bandgründung 1980) neben Live-und (mitunter sehr charmanten) Demo-Versionen (hier scheinen etwa bei "Evil Redeemer" deutliche Mercyful-Fate-Wurzeln durch) als besonderes Schmankerl das bisher unveröffentlichte "Reincarnation"-Album, co-produziert von Bob Kulick (der nicht verhindern konnte, das der Drum"sound" eine blecherne Katastrophe ist). Auch hier gibt´s wieder räudig auf´s Auge (wenn auch mit weniger Speed), wobei eine Powerballade wie "God Only Knows" durchaus zu überraschen weiß. Insgesamt interessant, aber nicht essenziell.
7/10 - PM.


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