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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: GABI DELGADO

GABI DELGADO

1 ( min.)

GOLDEN CORE /
Gabi Delgados Verdienste um die EBM- und Electroszene mit DAF sind unbestritten und auch die Vorreiterrolle, die das Düsseldorfer Duo über Jahrzehnte hinweg für sich in Anspruch nehmen kann. Mit „1“ legt Gabi Delgado nun sein erstes Solo-Album seit über 20 Jahren vor, wobei er den Spagat zwischen harten EBM-Tracks und modernen House- und Electro-Songs wagt. Textlich wie immer reduziert auf das Wesentliche, dabei zum Teil mit recht deutlicher politischer Intention („Langweilig, „Friede den Hütten …“), überzeugen mich vor allem die Nummern, die musikalisch am ehesten an DAF erinnern („Friede den Hütten Krieg den Palästen“, „Tanzen Brutal“, „Nebelmaschine“ oder „Lippenstift“) und gnadenlos in die Beine fahren, während House-Tracks wie „Neosexi“, „Traum“ oder „Sexkamikaze“ musikalisch wie auch textlich voll an mir vorbeilaufen und wenig Tiefgang offerieren. Die Kunst DAFs und Gabi Delgados war und ist den musikalischen Minimalismus der Musik so mit Inhalten zu füttern, dass er Tiefgang bekommt. Das gelingt auch auf „1“, aber leider nur phasenweise, so dass man als Hörer ständig hin und her gerissen ist, die Skip-Taste zu betätigen. Dass ausgerechnet Eisbrecher und In Strict Confidence noch zwei Remixe zu dem Album beisteuern durften, hake ich mal als Zugeständnis ans Label ab.
7/10 - MK.


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