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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: MARILLION

MARILLION

SOUNDS THAT CAN’T BE MADE (SPECIAL EDITION) (74:21 & 33:15 min.)

EAR MUSIC / EDEL
Letztes Jahr überraschten mich Marillion mit einem unerwartet bockstarken Album namens „Sounds That Can’t Be Made“. Eben jenes Gerät bekommt nun eine spezielle Edition spendiert: leicht modifiziertes Artwork, Doppel-Digi und eine rund halbstündige 6-Track-Bonus-CD. „Wrapped In Time“, „Power“ und „Pour My Love“ entstammen dabei einer Radio-Session für die französische Show ’Pop Rock Station’ (Januar 2013). In der Tat unplugged, eindringlich und intensiv präsentieren sich Marillion mit diesen herzergreifend akustischen Varianten. Darüber hinaus gibt es ein Demo-Arrangement von „Lucky Man“ sowie (sehr gute) Live-Versionen von „Sounds That Can’t Be Made“ und „Invisible Ink“ um die Ohren, eingefangen beim ’Marillion Weekend’ am 10.03.2013 im CenterParcs Port Zelande in den Niederlanden.

Für CD 1 gelten nach wie vor 8,5 Punkte bzw. meine Worte vom 16.09.2012: >> Man muss auch als Fan nicht alle Marillion-Alben mögen, die die Kreativbande in ihrer langjährigen Karriere erschaffen hat, nein, es gab durchaus den einen oder anderen Durchhänger. Man muss allerdings respektvoll anerkennen, dass die UK-Proggies über all’ die Jahre künstlerisch relevant geblieben sind, gerade weil sie eben nicht ihrer erfolgreichen Frühphase hinterherliefen, und mit frischen, mutigen Ideen in die Zukunft stolzierten, man denke z.B. an die seinerzeit noch kaum genutzte Marketing-Idee ein Album von den Fans vorfinanzieren zu lassen. „Sounds That Can’t Be Made“, das mittlerweile siebzehnte Marillion-Album, schickt den Hörer gleich zu Beginn mit dem erstklassigen, beinahe 18-minütigen, enorm dicht, vielleicht gar atmosphärisch beklemmend inszenierten „Gaza“ völlig unvorbereitet auf die Reise, die im Verlauf des randvollen Albums mit „Montreal“ und dem durchaus pathetischen, aber doch arg schönen „The Sky Above The Rain“ noch zwei weitere epische Tracks jenseits der 10-Minuten-Grenze beinhaltet. In seiner Gesamtheit strahlt das aktuelle Werk ein sattsam melancholisches Grundgefühl aus, es wirkt zwar nicht unbedingt sperrig, aber enorm nachdenklich, und muss mit diversen Hördurchgängen „erarbeitet“ werden, um den eher introvertierten Charakter zahlreicher Songs tiefer gehend zu ergründen. Positiv angetan war ich allerdings bereits während des Erstversuchs, denn ohne Zweifel haben mich die hochklassigen Musiker einmal mehr überrascht: ein derartig starkes Album hatte ich von Marillion - warum auch immer - jedenfalls nicht erwartet. Unverhofft kommt oft. <<
8,5/10 - CL.


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