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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: ONSLAUGHT

ONSLAUGHT

VI (39:29 min.)

AFM / SOULFOOD
Kräftiges Sitzfleisch beweisen die Mannen um Sy Keeler und kredenzen uns bereits das dritte Album nach der Reunion 2004. In der ersten Thrash-Liga haben die Briten bisher trotz gutklassiger Alben nicht mitgespielt, aber um es vorweg zu nehmen: mit diesem zum dreißigjährigen Bandjubiläum gezimmerten Brett machen sie weiter Boden gut. Es scheint, als würden die „alten Herren“ mit der Zeit immer kompromissloser, prügeln sie sich doch mit atemberaubender Intensität durch knapp vierzig Minuten mit wahnwitzigen Riffs und ebensolchen Breaks. Und diese haben diesmal reichlich Schmackes abbekommen: egal, ob slayeresque Hochgeschwindigkeitseruptionen („Chaos Is King“ oder „Slaughterize“), knackige Banger („Fuel For My Fire“) oder groovende Riffsalven (das superbe „Cruci-fiction“) in die Umlaufbahn geschleudert werden – beinahe jeder Song wird mit großer Selbstverständlichkeit und -sicherheit zelebriert. Auch vor neuartigen Einflüssen schreckt man nicht zurück: „Children Of The Sand“ wildert so gar im extremeren Territorium der begnadeten Melechesh. Als einziger Kritikpunkt steht unterm Strich, dass Keelers Hooks zu eintönig ausfallen, als dass sie die Band auf eine Stufe mit Szenegrößen wie Death Angel, Testament, Kreator und Konsorten heben könnten. Sehr unterhaltsamen Stoff für qualitätsbewusste High-Class-Thrasher bietet „VI“ aber dennoch – auf die nächsten dreißig Jahre.
8/10 - PM.


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