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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: LALU

LALU

ATOMIC ARK (51:45 min.)

SENSORY / ALIVE
Im Grunde genommen ist „Atomic Ark“ eine Bilderbuch-Projektplatte, was meine Erwartungen zu Beginn zugegebener Maßen nicht unbedingt hoch ausfallen ließ: ein französischer Keyboarder, der schon bei allerlei Projekten oder mit Auftragsarbeiten aufgefallen ist, stellt sich eine durchaus bekannte, international besetzte Truppe zusammen, die seine Kompositionen in verschiedenen Studios vor der jeweiligen Haustür aufnimmt. So weit, so gut (oder auch nicht), so wenig verheißungsvoll, weil: das müffelte nach Reißbrett. Falsch geraten, zumindest ließ Vivien Lalus neueste Kreation meine Skepsis rasch verfliegen. Das spricht entweder für die Klasse der beteiligten Hauptakteure (Sänger Martin LeMar (Mekong Delta, Tomorrow’s Eve), Bassist Mike LePond (Symphony X), Gitarrist Simone Mularoni (DGM) und Drummer Virgil Donati (Planet X, Steve Vai)) oder die kreativen Vorgaben Lalus. Vielleicht hatten aber auch alle Bock auf das Material und ein Rädchen griff perfekt ins andere? Wie auch immer, der hochmelodische, Song-orientierte Progressive Metal, aufgemotzt durch weitere Gast- und Solobeiträge (u.a. Jordan Rudess (der den ergreifenden, beinahe zwanzigminütigen Abschlusstrack „Revelations“ - mitsamt famoser Piano-Einleitung! - mitverfasst hat), Jens Johansson, Joop Wolters oder Peter Wildoer (kesselt nicht an den Trommeln, sondern versucht sich bei „Bast“ an Death-Grunts), sollte Genre-Freunden als Gourmet-Kost munden. Ob nun ein harmonisches, Riff-lastiges, mit tollem Refrain gespicktes Highlight wie „War On Animals“, das halbballadeske, Queensryche-affine „Deep Blue“ oder irgendein anderer der insgesamt zehn Tracks durch die Kopfhörer zieht, ist dabei eigentlich irrelevant. Das geschickt zwischen knalligen Riffs und verträumt-balladesker Atmosphäre pendelnde „Atomic Ark“ erfüllt, wie gesagt meinerseits unerwartet, Sensory-Qualitätsstandards und kann Prog-Metal-Lunatics bedenkenlos weiterempfohlen werden.
8/10 - CL.


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