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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: UNSHINE

UNSHINE

DARK HALF RISING (54:54 min.)

MASSACRE /
Was heißt eigentlich Druid Metal? Ist das etwa die richtige Musik für den Fall, dass ich ein ganz besonderes Gebräu in meiner Küche zubereiten möchte? Dann her mit der Musik und endlich auch mal her mit dem Rezept für den Zaubertrank, ich würde mich ohne zu zögern in der Küche einschließen und mit dem Köcheln anfangen. Die Finnen, mittlerweile auch schon gut zwölf Jahre aktiv, veröffentlichen mit „Dark Half Rising“ ihr drittes Studioalbum, das sie zu meiner Überraschung mit dem recht balladesken ‘Nadjas Wailing About Coming Of The Frost‘ eröffnen. Meine Befürchtung, dass es in dieser eher ruhigen Atmosphäre weitergeht, bestätigte sich in Folge zwar nicht, aber die etwas härteren Gitarrenklänge in ‘The Oath To Wilderness Of Unredeemed Nature‘ (Mann, müssen das alles so lange Namen sein?) entpuppten sich nur als kurzes Strohfeuer. Stattdessen klampfen sich die Herrschaften ganz gefällig durch die Botanik und lassen auch mal mit männlichen Vocals (na ja, eher schon Sprechgesang) in ‘Spellbinder‘ (na also, geht ja doch kürzer) aufhorchen. Wenn der Druide bei seiner Arbeit gerne diese Art des gefälligen Folk Metal hört, dann habe ich dagegen keine Einwände. Mir persönlich ist „Dark Half Rising“ zu glatt und ohne echte Höhepunkte ausgefallen, denn das Songmaterial funktioniert immer schön nach Schema F. Ausgenommen ist der Longtrack ‘Ikuinen Taistelu‘, was so viel wie Die ewige Schlacht heißt. Der Sprecher erzählt fast zweieinhalb Minuten zur Einleitung eine Geschichte, zu der man schon einen guten Grundwortschatz Finnisch mitbringen muss. Im weiteren Verlauf ist der Song dann recht stimmungsvoll, wird wieder von der Erzählstimme abgefangen, kommt erneut in Fahrt und plätschert dann im gleichen Rhythmus etwas dahin, bis der atmosphärische Part einsetzt und endlich mal wieder trockene Gitarren zu hören sind.
Schwachpunkte dieser Veröffentlichung sind sicherlich die fehlenden Spannungsmomente, die zu seichte Ausrichtung der Gitarrenfraktion und das dünne Stimmchen von Susanna, die leider auch keine Höhepunkte in die Kompositionen zaubern kann.
6/10 - RB.


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